– Zahl der Arbeitslosen im Januar 2018: 8.132
– Arbeitslosenquote mit 4,6 Prozent um 1,4 Prozentpunkte saisonal bedingt höher als im Vormonat aber um 0,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahresmonat
– Rückgang der Zahl der Arbeitslosen zum Vorjahr um rund sieben Prozent
– Stellenbestand bei 3.405 gemeldeten Arbeitsstellen; 641 Stellen mehr im Vergleich zum Vorjahresmonat (plus 23,2 Prozent)

Im Januar 2018 waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Passau insgesamt 8.132 Menschen arbeitslos gemeldet und damit 46,3 Prozent mehr im Vergleich zum Vormonat und um 7,1 Prozent weniger als im Januar 2017. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen von 4,6 Prozent. Die Arbeitslosenquote im Januar liegt damit um 1,4 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats und um 0,4 Prozentpunkte unter dem Wert des Monats Januar 2017.
Im aktuellen Berichtsmonat meldeten sich 4.063 Menschen neu oder erneut arbeitslos. Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen stieg im Vergleich zum Vormonat ebenfalls saisonbedingt um 253 auf 735 Personen an. 1.486 Menschen konnten dagegen zu Beginn des Jahres ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Aktuell sind 3.405 offene Stellen gemeldet. Gegenüber Dezember stellt dies einen Zuwachs von 19 Stellen dar. Im Vergleich zum Januar 2017 gab es 641 Stellen mehr, was einer Zunahme von 23,2 Prozent entspricht. Die Arbeitgeber meldeten allein im Januar 713 neue Arbeitsstellen.

„Der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Passau steht zum Jahresbeginn sehr gut da und bildet eine äußerst stabile Ausgangslage für das kommende Jahr. Die Wintermonate sind traditionell schwache Monate am regionalen Arbeitsmarkt. Der vorübergehende Anstieg der Arbeitslosigkeit entspricht vollständig dem saisonalen Muster und fällt geringer aus als in den Vorjahren. Viele Saisonbetriebe nutzen zunehmend auch die Wintermonate zur Abarbeitung ihrer Aufträge und setzen dadurch ihre Fachleute nicht mehr automatisch frei. Lässt man die Winterarbeitslosigkeit außen vor, sehe ich eine gute Entwicklungsmöglichkeit für den hiesigen Arbeitsmarkt im Jahr 2018. Die Wirtschaftszweige, von denen der Großteil der Arbeitskräftenachfrage in Passau ausgeht, sind nach wie vor das verarbeitende Gewerbe, das Bau- und Gastgewerbe sowie das Gesundheits- und Sozialwesen“, beschreibt Dr. Klaus Stein, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Passau, die aktuelle Arbeitsmarktlage.