In Ruderting sind aktuell viele Baumaßnahmen kurz vor der Fertigstellung oder bereits abgeschlossen, z.B. Schule, Kindergarten, Bauhof und Feuerwehrhaus. Wie ist der aktuelle Stand?

Rudolf Müller: In den letzten Jahren konnten sehr viele gemeindliche Objekte vor allem energetisch saniert werden. Es freut mich aber besonders, dass wir uns alle einig waren, den gesamten Außenbereich des Kindergartens für unsere Kleinsten komplett neu anzulegen. Zwischenzeitlich ist er fertig und bereitet unseren Kindern sehr viel Freude.

Bauhof und Feuerwehrgebäude konnten – auch mit großartiger Unterstützung unserer Feuerwehrler – bereits im letzten Jahr fertiggestellt werden.

Bei der Schule ist die energetische Sanierung mit Isolierung, neuen Fenstern, Lüftungsanlagen, Heizkörpern und Heizungsoptimierung fast abgeschlossen. Es stehen in den nächsten Monaten allerdings noch Brandschutzverbesserungen, die Schaffung eines Glasfaseranschlusses ebenso an, wie die Umsetzung des digitalen Klassenzimmers.

Wie weit sind die Planungen für das Seniorenheim, das dem Gemeinderat schon seit längerem ein Anliegen ist?

Rudolf Müller: Die Gemeinde Ruderting war bisher nie näher an der entsprechenden Umsetzung. Unsererseits sind grundsätzlich alle Weichen gestellt, aber wir befinden uns noch auf dem Weg, und ich bin zuversichtlich hinsichtlich der Realisierung eines altersgerechten Konzepts während der nächsten Jahre.

Wie ist aktuell die Nachfrage nach Wohnraum in Ruderting? Sind genügend Kapazitäten vorhanden?

Rudolf Müller: Ruderting ist als liebens- und lebenswerte Gemeinde sehr beliebt und ich bin froh, dass in den letzten Jahren durch zahlreiche Innenraumverdichtungen viele Wohnungen geschaffen wurden. Aktuell werden 24 Wohneinheiten im Innenbereich gebaut. In den nächsten Monaten wird darüber hinaus der Bebauungsplan „Reisach“ rechtskräftig, der wiederum viele Baumöglichkeiten zulässt. Wir werden aber auch in Zukunft zunächst die Innenraumverdichtung intensiv unterstützen, bevor weitere Baugebiete auf den Weg gebracht werden.

Ruderting bietet einen gesunden Mix aus Wohngebieten, Gewerbe, Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitanlagen. Der Ort hat das Prädikat „Genussort 2018“ erhalten und war Finalist um die Bewerbung zum „Heimatdorf 2019“. Gibt es dennoch – abgesehen von einem Seniorenheim – etwas, das auf Ihrer Wunschliste steht?

Rudolf Müller: Ruderting steht sehr gut da, von der Einbindung in eine herrrliche Landschaft, von unseren Unternehmen, unseren vielen aktiven Vereinen, aber auch finanziell. Ruderting macht aber vor allem Eines aus: Der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft, die gegenseitige Unterstützung und das großartige Miteinander. Ja, einen Wunsch habe ich schon noch für die nächsten Jahre. Es ist die Umsetzung eines Projekts, nennen wir es „sozialen Wohnungsbau“. Dadurch soll Jung und Alt finanzierbarer Wohnraum durch die Gemeinde geschaffen werden. Und darüber hinaus wünsche ich mir auch noch, dass unsere Aktivitäten im Rahmen der Öko-Modellregion Früchte tragen. Dass sich die Menschen mit gesunden und regionalen Produkten ernähren können und die Wertschöpfung in der Region bleibt.

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