Cast & Crew der ersten bayerischen Tragikomödie feiern am 2.8. den Kino-Restart in Eggenfelden

Eggenfelden. Mit seinem Debüt „Restguthaben – Zeit, die einem bleibt“ traut sich Regisseur Benjamin Strobel was und bringt die erste niederbayerische Tragikomödie auf die Leinwand. Genauer gesagt: beim Special-Event in den Filmpalast Eggenfelden.

Am 2. August 2020 feiert nämlich das Filmteam zusammen mit Bürgermeister Martin Biber und neugierigen Cineasten passend zur
Ferienzeit den Kino-Restart in Eggenfelden als „Urlaub dahoam“-Event. Davor hat das Team rund um Eva Gottschaller, Oliver Scheffel, Josef Eder und Moses Wolff die Ehre, sich im Goldenen Stadtbuch im Rathaus von Eggenfelden zu verewigen.

„Restguthaben“, Filmposter

„Restguthaben“ am 2. August 2020 im Filmpalast Eggenfelden

Durch die Situation der letzten Wochen und Monate gezwungen, auf das eigene Ich zu hören, merken viele, dass sie am ehrgeizigen Konkurrieren mit den Kollegen oder Bekannten gar nicht mehr teilnehmen wollen. Höher, schneller, weiter… darum geht’s auch in „Restguthaben – Zeit,
die einem bleibt“. Ein Film, der den Nerv der Zeit trifft, zum Nachdenken bewegt, das Leben hinterfragt und uns zeigt, was wirklich zählt. Denn auf eine tiefgehende Art greift er mit starken Bildern, bayerischem Humor und dem Zusammenspiel aus bekannten Schauspielern wie Oliver Scheffel (u. a. Rosamunde Pilcher, Schmucklos, Weißblaue Geschichten), Josef Eder (Tatort, Lena Lorenz), Moses Wolff (Hubert und Staller, Kommissarin Lucas), Eva Gottschaller (Carl-Orff-Festspiele Andechs, Lichtbühne München) und heimatverbundenen Laiendarstellern, die Frage auf, die sich wohl jeder schon mal gestellt hat:

Lebe ich tatsächlich das Leben, das ich wirklich möchte?

Story: Dem 36-jährigen Fritz Unrecht (Oliver Scheffel) mangelt es an nichts und doch grübelt er, an welchem Ort er wohl Zufriedenheit und Glück finden wird. Als er aus seinem gewohnten Umfeld ausbricht, trifft er auf Charly (Josef Eder), der sein Leben fernab von Geld, Macht und Karriere meistert. Fritz erkennt schließlich, dass er das, was im Leben wirklich wichtig ist, bereits besitzt – aber aus den Augen verloren hat. Findet er den Weg rechtzeitig zurück?

Ein liebevolles Dorfporträt

Benjamin Strobel gibt mit „Restguthaben – Zeit, die einem bleibt“ sein Regiedebüt. Gedreht wurde mit viel Herzblut, Idealismus und der genauen Vision, wie die Tragikomödie werden soll sowie mit der Hilfe vieler Befürworter, Sponsoren und den Produzenten Thomas Gottschall, Mike Werner und Hubert Denk an 26 Tagen von September bis Oktober 2018 in
Niederbayern. Benjamin Strobel sagt: „Wir sind alle irgendwann einmal Zweifler. Wir zweifeln an uns und viel zu oft an anderen, an Menschen oder Umständen, die uns betreffen und uns womöglich einschränken könnten anstatt das Problem bei den Wurzeln – also bei uns selbst – zu
packen. Ich habe mich gefragt, was wohl passieren könnte, wenn wir zu lange zweifeln. Die Geschichte greift genau dieses Thema auf: Wann merken wir, dass es Zeit ist, umzudenken, bevor wir tatsächlich etwas verlieren, was uns lieb ist.“

So spielt das (niederbayerische) Leben

Benjamin Strobel ist ein Fan von leisen Momenten – und davon gibt es in „Restguthaben – Zeit, die einem bleibt“ einige. Selbst berührt ihn die Szene am Lagerfeuer mit Josef Eder in der Rolle des Aussteigers Charly an der Geige am meisten. „Diese Stelle ist für mich magisch“, verrät der 41-jährige Passauer, der darauf aufmerksam macht, dass nichts im Leben selbstverständlich ist. „Oftmals ist das Glück bereits da, wir haben es nur kurzzeitig aus den Augen verloren. Das passiert jedem einmal. Wichtig ist nur, dass wir wieder auf den Weg zurückfinden. Dafür haben wir auch unsere Freunde, die für uns da sind oder – wie in meinem Film – die gute Fee, die übrigens nicht immer weiblich sein muss.“

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