Tote Luchsin – Untersuchungsergebnis deutet auf Schussverletzung hin

(Symbol-Foto)

Bischofsmais. Ende Februar 2021 wurde im Gemeindegebiet Bischofsmais eine tote Luchsin aufgefunden. Die Untersuchungen beim Bayerischen Landeskriminalamt sind abgeschlossen. Eine Schussverletzung ist demnach nicht auszuschließen.

Nachdem im April bereits bekannt wurde, dass die Luchsin infolge ihrer schweren Verletzung letztlich an einer Kachexie verstorben ist, stand das Untersuchungsergebnis bezüglich der Verletzungsursache noch aus. Eine mikrobiologische Untersuchung beim Bayerischen Landeskriminalamt erbrachte nun Hinweise, dass die Verletzung an der Pfote der Luchsin durch ein Geschoss, und nicht wie zuletzt vermutet durch eine Schlagfalle, verursacht worden sein könnte. Der Zerstörungsgrad der verletzten Pfote sowie festgestellte Partikel deuten auf ein Teilmantelgeschoss hin, wie es auch im Jagdbereich verwendet wird. Weitere Hinweise auf einen Täter ergaben sich hieraus jedoch nicht.

„Die Ermittlungen eines Tatverdächtigen war trotz Ausschöpfung aller in Frage kommender Ermittlungsmöglichkeiten bislang leider nicht möglich. Dass Polizei und Staatsanwaltschaft mithilfe modernster Untersuchungsverfahren in der Lage waren, zumindest die Todes- und Verletzungsursache aufzuklären, ist ein Teilerfolg, wenn auch nicht wirklich zufriedenstellend“, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Niederbayern.

Die Polizeiinspektion Regen nimmt nach wie vor Hinweise zu der Tat entgegen. Wer die tote oder zuvor verletzte Luchsin im Februar 2021 bei Bischofsmais gesehen hat oder sonst sachdienstliche Hinweise geben kann, soll sich jederzeit bei der Polizeiinspektion Regen unter Telefonnummer 09921 9408 0 melden.