(v.l.) Die Stadträte Hans-Peter Marx, Susanne Vilsmeier-Wenzl, Josef Süss und MdL Manfred Eibl (Foto: Abgeordnetenbüro Eibl)

Neuausschreibung Verkehrsknotenpunkt Bahnhof Zwiesel

MdL Eibl macht sich stark für ein zukunftsorientiertes Mobilitätsprojekt

Zwiesel. „Wir stehen heute vor umfangreichen Veränderungen bezüglich der Mobilität“, betont Manfred Eibl, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Bauen, Wohnen und Verkehr im Bayerischen Landtag, als er die Mitglieder der Freien Wähler Stadtratsfraktion über die anstehenden Ausschreibungen des Schienenverkehrs Regionalbahnen Ostbayern informierte. Die Strecke verbindet den Nationalpark Bayerischer Wald sowie die Arber-Region mit den Städten Deggendorf und Plattling bis beispielsweise Passau, München oder Nürnberg. So bringt auch die Neuausschreibung dieser bisher von der Länderbahn bedienten Strecke zukunftsweisende Neuerungen, wie u.a. die vorgesehene dynamische Fahrgastinformation auf Basis von Echtzeitdaten sowie barrierefreie Fahrzeuge.

„Wir brauchen diese digitalen Mobilitätsinformationssysteme, damit die verschiedenen ÖPNV-Angebote bequem nutzbar werden“, so Manfred Eibl bei seinem Besuch vor Ort. Förderlich hierfür wäre die Einrichtung eines Nahverkehrsverbundes Bayerwald. Es ist schließlich das integrative Zusammenspiel eben solcher zukunftsorientierter Mobilitätsprojekte, die es uns möglich machen, die notwendige Mobilitätswende, die in den Städten bereits begonnen hat, auch erfolgreich im Bayerischen Wald einzuläuten. Das weiß Manfred Eibl nicht zuletzt aus seiner intensiven Arbeit an zukunftsfähigen Mobilitätskonzepten, wie jüngst in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut.

Gerade deshalb macht er sich auch für dieses Projekt stark, welches die technologische Entwicklung und die Digitalisierung mit einbezieht. Dabei gilt es gegenüber der Bayerischen Eisenbahngesellschaft einige unerfüllte Forderungen durchzusetzen sowie grundsätzliche Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten zu klären. In diesem Zusammenhang liegen dem Zwiesler Stadtrat hier insbesondere der geforderte Stundentakt auf der Strecke Zwiesel-Grafenau, die Umgestaltung des Empfangsgebäudes sowie geltende Mindeststandards der Vertriebsinfrastruktur am Herzen. Um die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Infrastruktur gewährleisten zu können, wird zudem ein besonderes Augenmerk auf drei sanierungsbedürftige Brücken zwischen Regen und Zwiesel gelegt.

Es scheint noch ein langer Weg bis zur Realisierung zu sein, weshalb MdL Manfred Eibl die BEG aufruft, auf dem Weg zum Verkehrsknotenpunkt Zwiesel endlich Strecke zu machen, damit man die Mobilität der Zukunft auf die Gleise bringt, auch im PKW dominierten Bayerischen Wald.