Bürgermeister Christian Grünberger informiert

Hutthurm. Am vergangenen Sonntag wurde bekannt, dass eine Person im Asylbewerberheim positiv auf Covid-19 getestet wurde. Nach Bekanntwerden dieser Situation wurde sofort gehandelt. Die Regierung von Niederbayern, als Betreiber der Einrichtung in Hutthurm, hat die Umlegung des Erkrankten veranlasst. Dieser wurde sofort isoliert und auswärts bestmöglich in einer Einrichtung mit Quarantänemöglichkeit ungergebracht.

Da Kontakt zu weiteren Bewohnern bestand, wurden die Bewohner beider Gebäude in Hutthurm vorsorglich ebenfalls unter Quarantäne gesetzt, bis entsprechende Testergebnisse vorliegen. Eine Reihentestung wurde veranlasst und soll voraussichtlich in der zweiten Wochenhälfte stattfinden.

Um eine mögliche Ausbreitung zu verhindern und gleichzeitig bestmögliche Sicherheit für die Nachbarn und auch die Versorgung der Bewohner sicherzustellen, wurden in Absprache und in intensiver Zusammenarbeit der Beteiligten, nachfolgende Maßnahmen veranlasst:

  • Einfriedung des Grundstücks und Zugangskontrolle durch Sicherheitsdienst
  • Versorgungszelt mit Heizung auf dem Grundstück (durch Malteser)
  • Lunch-Pakete im Kühlwagen als Soforthilfe für die Bewohner
  • Einkaufshilfe durch Hutthurmer Tafel, Helferkreis und Sportverein
  • Mobile Belieferung über Afrika-Shop
  • Apfelsaftspende des Marktes Hutthurm zur Ergänzung der Getränkeversorgung
  • Unbürokratische Abwicklung des Geldverkehrs für Bewohner (Sparkasse Hutthurm)

Der Markt Hutthurm steht laufend und täglich mit den Beteiligten in Kontakt, um rechtzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.

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