Über Geschichte und Bedeutung von Figurentheater. Und weil die „Internationalen Figurentheaterwochen“ in Passau und Umgebung bevorstehen, hört MEIN PASSAU aufmerksam zu.

(von Tobias Schmidt)

Seit mittlerweile 18 Jahren entwickeln die Passauer Puppenspielerinnen Gesa Peters und Susanne Kubiak als „Königliches Hoftheater Lumumba“ Figurentheaterstücke. Solche mit fliegenden Hunden und geheimnisvollen Ansichtskarten (die ja als Passauer Erfindung gelten), eine ganze Reihe mit einer dicken, haushaltswütigen Prinzessin und einem stets hungrigen Schlosskrokodil, und solche, die das alpenländische Kasperltheaters pflegen. Mit seiner anarchischen Hauptfigur, die der Künstler und bayerische Hofzeremonienmeister Graf von Pocci (1807-1876) einst „kultivierte“. Die beiden Puppenspielerinnen geben regelmäßig auch Gastspiele. Und von einem solchen kam Gesa Peters mit einer Idee zurück.

Im Januar 2018 war Peters nach Minsk in die Hauptstadt Weißrusslands zu einem internationalen Figurentheaterfestival eingeladen worden. „Ich hatte eine mobile Bühne und den ‚Froschkönig‘ dabei. Der kommt ohne allzuviel Text aus, ich wusste ja nicht, was mich erwartet. Vor Ort wurde ich von einer Dolmetscherin begleitet, machte mich mit Händen und Füßen verständlich und traf wahnsinnig freundliche Puppenspielerkollegen aus Belarus, Russland oder dem Baltikum.“

Die ganze Story zum Nachlesen unter diesem (PDF-) Link (ab Seite 6); ‚Mein Passau‘, Ausgabe KW 43/18.