Pharmaindustrie mit Produktionssteigerung in der Coronakrise

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik verzeichnete die Produktion des Verarbeitenden Gewerbes in Bayern im August 2020 gegenüber dem Vorjahresergebnis einen Rückgang von 8,9 Prozent. Die ersten acht Monate des Jahres 2020 erbrachten ein Minus von 13,3 Prozent.

Die Produktion der bayerischen Industrie (Verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden, bezogen auf den Berichtskreis „Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten“) musste im August 2020 gegenüber dem Vorjahresergebnis ein Minus von 8,9 Prozent hinnehmen. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, verringerte sich die Produktion bei den Verbrauchsgüterproduzenten um 2,4 Prozent, im Vorleistungsgüterbereich um 7,6 Prozent und bei den Investitionsgüterproduzenten um 11,8 Prozent.

Im Vergleich zu den ersten acht Monaten des Jahres 2019 musste im entsprechenden Zeitraum 2020 ein Produktionsrückgang von 13,3 Prozent verbucht werden. Die Verbrauchsgüterproduzenten reduzierten ihre Produktionstätigkeit um 4,4 Prozent, die Vorleistungsgüterproduzenten um 9,8 Prozent und die Investitionsgüterproduzenten um 17,7 Prozent.

Die Entwicklung des Produktionsvolumens fällt bei den einzelnen Zweigen der bayerischen Industrie im bisherigen Jahresverlauf vorwiegend negativ aus. Vor allem in Bayerns bedeutendem Wirtschaftszweig „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen“ blieb die Produktion deutlich unter dem Vorjahresergebnis (-24,1 Prozent). Auch in den Wirtschaftszweigen „Metallerzeugung und -bearbeitung“ (-20,1 Prozent), „Herstellung von Bekleidung“ (-17,1 Prozent) und „Herstellung von Metallerzeugnissen“ (-16,5 Prozent) mussten im Vorjahresvergleich hohe Produktionsrückgange verzeichnet werden. Dagegen konnte in der Branche „Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen“ der Produktionsausstoß erheblich gesteigert werden (+12,0 Prozent).

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