Mehr als 300 Teilnehmer sind jetzt „Herzensretter“

Passau/Puchheim. 21 Schulsanitäter, kurz Schulsanis, aus der Diözese Passau nahmen zusammen mit vier Betreuern am Praxistag in München-Puchheim teil. Die Veranstaltung findet einmal im Jahr statt und wird von den Maltesern, der DLRG, dem BRK, den Johannitern und dem ASB in enger Zusammenarbeit unter der Leitung von Florian Rössle, Bildungsreferent des Bayerischen Jugendrotkreuzes, organisiert.

Um rechtzeitig vor Ort zu sein, mussten sie alle schon sehr früh aufstehen, da der Zug um 6.27 Uhr vom Passauer Hauptbahnhof abfuhr. Dort stiegen die Schülerinnen der Niedernburg-Schulen Passau sowie der Heimvolksschule St. Maria Fürstenzell zu, in Vilshofen die Schulsanis der Mittelschule St. Georg Vilshofen sowie der Mittelschule Bad Griesbach. In Plattling wurde die Gruppe mit den Schulsanis des St. Gotthard Gymnasiums Niederalteich dann komplett.

„Das klappte alles reibungslos und die Gruppe machte sich gemeinsam auf den Weg. Um 9.45 Uhr kamen wir in der Realschule in Puchheim an, wo die Veranstaltung in diesem Jahr stattfand“, berichtet Schulsanitätsdienst-Referent Manuel Moser.

Das Hauptthema beim diesjährigen Praxistag war ganz klar das neue Projekt „Herzensretter“, mit welchem möglichst vielen Menschen die Herz-Lungen-Wiederbelebung beigebracht werden soll. So versammelten sich gleich zu Beginn alle Teilnehmer in der Turnhalle, um nach der Begrüßung die Herzensretter -Ausbildung in Stufe Bronze zu absolvieren. Dazu wurden im Vorfeld schon 150 Reanimationsmodelle aufgebaut.

Danach ging es für die mehr als 300 Teilnehmer aus ganz Bayern in einen der 25 Workshops, welche sich alle dem Thema Erste-Hilfe im Schulsanitätsdienst widmeten. Nach der Mittagspause besuchten die jungen Leute den zweiten Workshop, den sie im Vorfeld ausgewählt hatten.

„Um 19.37 Uhr kamen wir wieder in Passau an und ein langer, aber sehr lehrreicher und vor allem geselliger und spaßiger Tag ging für die Teilnehmer und die Betreuer zu Ende“ sagt ein rundum zufriedener Manuel Moser.