Die Grafenauer Polizei zieht nach den vergangenen sechs Volksfesttagen eine positive Bilanz.
Insbesondere dieses Jahr war die polizeiliche Betreuung des 67. Volksfestes wieder ein Kraftakt mit personellen Herausforderungen für die Inspektion. Man musste auf die Unterstützung von Fremdkräften verzichten. Diese waren zum Teil beim G20-Gipfel in Hamburg sowie bei der Landshuter Hochzeit eingeplant und nicht verfügbar.

Zusammen mit der Stadt wurde ein neues Sicherheitskonzept erarbeitet, das wohl auch mitverantwortlich für den friedlichen Verlauf war. Weil es im Vorjahr zu einigen Schlägereien und Diebstahldelikten sowie Sachbeschädigungen kam, sahen die Beteiligten Handlungsbedarf und veränderten das bisherige Konzept.

Bilanz
Mussten im Vorjahr noch 17 Straftaten (davon 12 Körperverletzungsdelikte) bearbeitet werden, so reduzierte sich dies heuer auf lediglich fünf strafrechtlich relevante Taten.

Einzige körperliche Auseinandersetzung waren die Faustschläge einer 15-jährigen Auszubildenden auf dem Nachhauseweg zum Nachteil einer 14-jährigen Schülerin im Omnibus.
Am letzten Tag versuchte ein 17-jähriger Grafenauer mit dem Ausweis seines älteren Bruders in den Barbereich zu gelangen. Gegen ihn wird nun wegen Missbrauch von Ausweispapieren ermittelt.

Natürlich liegt es auch an den Besuchern, die durch eigenes Verhalten die Stimmung und den Ablauf eines Volksfestes prägen. Dies passte aus polizeilicher Sicht.

(Bild: …ziehen eine zufriedene Bilanz: Der Inspektionsleiter mit seiner neuen Stellvertreterin auf Zeit, Frau Polizeioberkommissarin Birgit Streifinger – Foto: PI Grafenau)

Daten zu Frau Streifinger
39 Jahre, verheiratet, wohnt seit fünf Jahren im Dienstbereich, aus Passau zugezogen; bisher auf verschiedensten Funktionsposten „unterwegs“ (Dienstgruppenleiterin, Sachbearbeiterin bei der Kripo… Präsidium Niederbayern). Sie verrichtet seit Juli b.a.w. im Rahmen einer Qualifizierungsmaßnahme Dienst bei der Grafenauer Polizei.

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