Berlin/Deggendorf, 31. Oktober 2018. Die Niederbayerin Anna-Lena Liebl hat im Rahmen eines einmonatigen Praktikums im Büro der Bundestagsabgeordneten Rita Hagl-Kehl (SPD) vielfältige Einblicke in die parlamentarische Arbeit und den Abgeordnetenalltag erhalten.

Nach dem Abitur am Landgraf-Leuchtenberg-Gymnasium im Frühling dieses Jahres hat Anna-Lena Liebl aus Haus i. Wald den Oktober in Berlin verbracht, um hinter die Kulissen des Deutschen Bundestages zu blicken. Neben ihrer Mitarbeit im Abgeordnetenbüro von Rita Hagl-Kehl (SPD) nahm sie an Sitzungen verschiedener Gremien, beispielsweise der SPD-Bundestagsfraktion, teil. Da Frau Hagl-Kehl seit März 2018 auch Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz ist, konnte sich Anna-Lena Liebl in den alle Bürgerinnen und Bürger betreffenden Bereich Verbraucherschutz einarbeiten. Des Weiteren hat sie die Parlamentarische Staatssekretärin zu zahlreichen Abendveranstaltungen begleitet, wie zum Beispiel zum Empfang des Bayerischen Landkreistages in der Bayerischen Vertretung in Berlin.

Rita Hagl-Kehl, MdB betont immer wieder, wie wichtig es ist, „jungen Menschen Einblicke in die parlamentarische Arbeit zu geben und sie dadurch auch bei der beruflichen Orientierung zu unterstützen“. Gleichzeitig wurde der Blick der Praktikantin für die Bundespolitik geschärft. Der häufig vorgebrachten Kritik, dass der Plenarsaal immer wieder sehr leer ist, entgegnet sie: „Natürlich kann ich das auch nach meiner Praktikumszeit nur subjektiv beurteilen, meiner Auffassung nach ist das Bild des leeren Plenarsaals jedoch nur die halbe Wahrheit. Es ist schwierig, die Leistung eines Abgeordneten an seiner Anwesenheit im Plenum zu messen, denn der Bundestag trägt nicht umsonst den Titel ‚Arbeitsparlament‘. Die eigentliche Arbeit geschieht zum großen Teil auch bereits in den Arbeitsgruppen und Ausschüssen. Dort werden beispielsweise Gesetzentwürfe diskutiert und gegebenenfalls Änderungsanträge gestellt, wie ich im Rahmen eines Praktikums mitverfolgen konnte.“