Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl, MdB diskutiert mit Schülerinnen und Schülern in Spiegelau

Spiegelau. Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl, MdB kam auf Einladung von Maria Schober-Majora ins Bildungszentrum des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in Spiegelau, um mit den dortigen Schülerinnen und Schülern über Politik zu sprechen.

Um Vorurteile gegenüber „den Politikern“ abzubauen und offen Fragen stellen zu können, fand dies im Rahmen einer lockeren Diskussionsrunde ohne spezielle Themenvorgaben statt. Auf Nachfrage erläuterte Rita Hagl-Kehl wie sie in die Politik gekommen war und wie sie parlamentarische Staatssekretärin wurde. Nach einer abwechslungsreichen Diskussion bei der unter anderem über ein mögliches Grundeinkommen, Glyphosat, Arbeitsbedingungen in der Pflege und im Rettungsdienst zur Sprache kamen, hatten die Teilnehmer die Möglichkeit der Politikerin ihre Wünsche an die Politik mitzugeben.

Grundtenor aller war die Forderung, die sozialen Berufe besser zu bezahlen und Bedingungen zu schaffen, die sozialen Berufe attraktiv gestalten. Mit diesen Forderungen stießen sie bei der SPD-Politikerin auf offene Ohren. Diese merkte hierzu an, dass auch die Gesellschaft als Ganzes den Wert der Arbeit am Menschen erkennen müsse. Rita Hagl-Kehl appellierte anschließend an alle, sich einzubringen und ihre Forderungen zu formulieren. „Es ist wichtig, dass sich alle in unserer Demokratie engagieren. Demokratie lebt vom Mitmachen und Mitmischen“, so die Politikerin. „Außerdem ist es wichtig, dass Menschen, die im Leben stehen und mit den Folgen unserer politischen Entscheidungen arbeiten, ihre Meinung kundtun und uns Politiker darauf hinweisen was gut ist und was nicht funktioniert.“