Saisonarbeitskräfte vor der Einreise testen

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    München. Die Landtagsabgeordnete Rosi Steinberger macht sich Sorgen um die Gesundheit der Saisonarbeitskräfte in Bayern. „Im letzten Jahr gab es einige Corona-Fälle bei den Erntehelfer:innen, die man hätte vermeiden können“, so die Abgeordnete.

    Gerade in Niederbayern sind viele Arbeitskräfte im Einsatz. Hier müsse unbedingt auf die Einhaltung von Abständen und Hygienemaßnahmen gepocht werden. Es sei bekannt, dass Saisonarbeitskräfte nicht immer den nötigen Abstand einhalten können, wenn sie zum Beispiel auf dem Gurkenflieger arbeiten. Auch die Unterkünfte oder der Transport auf das Feld sind Infektionsquellen, die man nicht immer umgehen könne.

    „Umso wichtiger wäre es, dass die Helfer:innen bereits bei der Einreise einen negativen PCR-Corona-Test vorweisen müssen“, so Steinberger.
    Und zwar unabhängig davon, ob die Menschen aus einem Risikogebiet oder einem Hochrisikogebiet einreisen. Diese Forderung müsse einfach für alle gelten. Eine Anfrage bei der Staatsregierung habe aber ergeben, dass es für Einreisende aus Risikogebieten möglich ist, einen Test erst 48 Stunden nach der Einreise vorzulegen. „Das ist viel zu spät und unverantwortlich“, meint dazu Rosi Steinberger. In 48 Stunden könnten schon viele andere Hilfskräfte angesteckt werden, und dann bekomme man die Lage nicht mehr in Griff.

    „Meine Forderung deshalb: ein negativer PCR-Test soll bei der Einreise vorgelegt werden. Wenn die Staatsregierung das nicht anordnet, könnten das auch die Landkreise per Allgemeinverfügung machen. Das wäre für alle Beteiligten eine gute Sache“, so die Abgeordnete.


    Anfrage an die Staatsregierung (PDF)

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