Parlamentarische Staatssekretärin, MdB und Vorsitzende der SPD im Bezirk Niederbayern, Rita Hagl-Kehl (Foto: Abgeordnetenbüro)

Rita Hagl-Kehl: „Gemeinsam stark für Niederbayern!“

Am vergangenen Samstag hat die SPD-Niederbayern im Rahmen eines Online-Bezirksparteitags ihre Liste für die kommende Bundestagswahl festgelegt. Die über 90 Delegierten stimmten dabei für Rita Hagl-Kehl, seit 2013 im Bundestag und seit 2018 Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, als Spitzenkandidatin. Auf den weiteren Plätzen folgen Johannes Schätzl (BWK Passau) Severin Eder (BWK Rottal), Vincent Hogenkamp (BWK Landshut) und Dennis Schötz (BWK Straubing), sowie als Listenkandidaten Christian Wenzel und Stefan Werner

Straubing. „Ich denke, wir haben für die kommende Bundestagswahl eine starke Liste aufstellen können. Nun werden wir gemeinsam in den Wahlkampf starten und ich bin überzeugt, dass wir als Team ein gutes Ergebnis für die SPD in Niederbayern erringen werden“, betonte Rita Hagl-Kehl im Anschluss an den Online-Bezirksparteitags. Um dem aktuellen Infektionsgeschehen Rechnung zu tragen fand die ganze Veranstaltung digital statt. Man wolle die insgesamt über 100 Teilnehmer nicht unnötig einem Risiko aussetzen, so Rita Hagl-Kehl, Vorsitzende der SPD im Bezirk Niederbayern.

Als Spitzenkandidatin für die SPD in Niederbayern wird Rita Hagl-Kehl in den Bundestagswahlkampf gehen, die Direktkandidatin im Wahlkreis Deggendorf und zudem die einzige Kandidatin ist, die bereits ein Bundestagsmandat ausübt: „Wir haben eine größtenteils junge Liste mit engagierten Kandidaten aufstellen können, die viele Bevölkerungsschichten vertreten, ein breites Spektrum an Themen abstecken und nicht nur einzelne Interessengruppen“, so Rita Hagl-Kehl. Persönlich setze sie sich weiter besonders für den Ausbau der Infrastruktur und die Förderung des Wirtschaftsstandorts Niederbayern ein. „Mit dem Zukunftsprogramm haben wir als SPD ein starkes Zeichen gesetzt. Wir möchten die flächendeckende Gesundheitsversorgung verbessern, den Mindestlohn auf 12 Euro anheben und ein klimaneutrales Wachstum schaffen. Besonders wichtig sind mir dabei auch, eine nachhaltige Agrarpolitik zu etablieren und vor allem den digitalen Anschluss ganz Niederbayerns weiter vorantreiben, um so die Konkurrenzfähigkeit des Wirtschaftsstandortes langfristig zu garantieren“, bekräftigte Rita Hagl-Kehl.

Johannes Schätzl (Foto: Privat)

Auf Platz 2 in der Listenreihung folgt mit dem 27-jährigen Johannes Schätzl ein junger Informatiker, der bereits seit 2014 im Stadtrat von Hauzenberg sitzt und für den Wahlkreis Passau als Direktkandidat nominiert worden ist. „Mit meiner beruflichen Erfahrung und Kompetenz will ich dazu beitragen, dass die notwendigen Schritte eingeleitet werden, um unser Land stark und zukunftsfähig weiter zu entwickeln“, so Schätzl bei seiner Vorstellung. Daneben möchte er sich besonders für das Ende der Privatisierung im Pflege- und Gesundheitssektor einsetzen. Nur ein Jahr älter ist Severin Eder, der den 3. Platz belegt. Der gelernte Elektroniker arbeitet inzwischen nach einem Studium in International Tourism Management als Krisenspezialist bei einem Münchner Reiseveranstalter. „Besonders wichtig ist mir die Stärkung des Sozialstaates, die Förderung der internationalen Zusammenarbeit und Entwicklung, sowie die sozial-ökologische Transformation“, erklärte Severin Eder, Direktkandidat für den Wahlkreis Passau. Zudem sei er sich mit den anderen Kandidaten einig, dass man weiter klare Kante gegen Extremismus jeglicher Form zeigen müsse.

Vincent Hogenkamp (Foto: Privat)

Sogar erst 24 Jahre alt ist Vincent Hogenkamp, SPD-Direktkandidat für den Wahlkreis Landshut-Kelheim und auf Platz 4 der Liste für Niederbayern. Derzeit noch Student der Staatswissenschaften in Regensburg möchte er sich besonders für eine sozial verträgliche Klimapolitik einsetzen: „Wir sind die Partei, die bei der Bekämpfung der Erderwärmung die Menschen mit einbezieht, statt sie aus dem Prozess auszuschließen.“ Zudem habe sich in der Corona-Pandemie wieder einmal gezeigt, dass nur ein starker Sozialstaat ein sozial gerechtes Deutschland garantieren kann. Ebenfalls erst 24 Jahre alt und derzeit am Ende seines Jurastudiums ist der Viechtacher Stadtrat Dennis Schötz. Der Direktkandidat im Wahlkreis Straubing und auf Platz 5 der Niederbayernliste möchte vor allem in den Themenfeldern Strukturwandel und Gesundheitssystem punkten: „Uns muss es gelingen, innovative Unternehmen in der Region anzusiedeln und so nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen. Dazu gehört auch, dass wir gerade das Gesundheitssystem auf dem Land stärken und so der Bürgerinnen und Bürgern flächendeckend gute Versorgung bieten.“ Daneben müsse man weiter in den Klimaschutz investieren und dürfe die Notsignale unseres Planeten nicht ignorieren, so Schötz.

Dennis Schötz (Foto: Privat)

Auf den weiteren Listenplätzen kandidieren für den Bundestag Christian Wenzel, 27 Jahre und momentan Rechtsreferendar am Oberlandesgericht Nürnberg, und Stefan Werner, 43 Jahre und beschäftigt im Stadtjugendamt Landshut. Einig sind sich beide vor allem darin, dass besonders die soziale Gerechtigkeit in der Gesellschaft weiter gestärkt werden müsse. „Die kommende Bundestagswahl am 26. September wird im Angesicht der Corona-Pandemie richtungsweisend für die kommenden Jahre sein wie selten eine Wahl zuvor. Wir werden als Team gemeinsam in den Wahlkampf gehen und für ein gutes Ergebnis der SPD kämpfen. Denn nur ein starkes Ergebnis der SPD ist ein gutes Ergebnis für Deutschland und Niederbayern“, versprach Rita Hagl-Kehl abschließend.

Severin Eder (Foto: Privat)