ÖDP: Mehr Solarstrom von den Dächern der Bezirkseinrichtungen

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    „Wenn der Bezirkstagspräsident schon die 10-H-Windkraft-Blockade verteidigt, muss er nun selbst liefern!“

    Passau. Die vielen Einrichtungen des Bezirks Niederbayern in Landshut, Straubing, Deggendorf, Passau und anderorts sollen bei der Solarstromnutzung mit gutem Beispiel vorangehen. Das fordert ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold in einem Antrag an den Bezirkstagspräsidenten.

    „Ob Krankenhäuser, Bildungseinrichtungen oder Verwaltungsgebäude: Wo es möglich ist und der Denkmalschutz nicht dagegen spricht, sollen Photovoltaikanlagen installiert werden. Ich hoffe, dass der Bezirkstagspräsident jetzt wenigstens den Solarausbau beschleunigt, nachdem er leider zum Jahreswechsel die 10-H-Regelung verteidigt hat, die den Windkraftausbau in Bayern zum Erliegen gebracht hat. Bisher hat der Bezirk auf seinen eigenen Gebäuden lediglich vier Solarstromanlagen realisiert. Das ist schon etwas dürftig. So schaffen wir die Energiewende nicht“, kritisiert der ÖDP-Bezirksrat.

    Einen Plan B für den Fall, dass der Bezirk die Investitionslast gegenwärtig nicht schultern kann, hat die ÖDP ebenfalls parat: „Die Dächer sollen Investoren oder Bürgerenergiegenossenschaften angeboten werden, um darauf Photovoltaikanlagen zu installieren. Wenn der Bezirk die jeweilige Anlage für den Eigenverbrauch der Liegenschaft vom Investor pachtet, zahlt er künftig eine gleichbleibende Pacht anstelle tendenziell steigender Kosten für den Fremdstrombezug. Als Pächter und Selbstnutzer müsste der Bezirk sogar weniger Abgaben zahlen. Und der Bezirk würde seine wichtige Vorbildfunktion wahrnehmen“, begründet Mangold seinen Vorschlag.

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