Neue Installation zeigt Film „Mykorrhiza: Was Pilz und Pflanze verbindet“

St. Oswald. Pünktlich zur Wiederöffnung nach der coronabedingten Zwangspause gibt es im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald eine neue Installation. In einem Rahmen, der wie ein Pilz aussieht, gibt es auf einem Bildschirm den Film „Mykorrhiza kinderleicht erklärt: Was Pilz und Pflanze verbindet“ in Deutsch, Tschechisch und Englisch zu sehen.

„Diese neue Installation im Untergeschoss ist eine Bereicherung für das Haus“, erklärt Christian Binder, Leiter des Waldgeschichtlichen Museums. Der Lehrfilm erklärt die Symbiose zwischen Pilz und Pflanze. Der dreiminütige, animierte 3D-Film entstand im Rahmen der bayerisch-tschechischen Kooperation ZIEL ETZ und der Förderprojekte INTERREG und EUREGIO. Er ist nicht nur im Waldgeschichtlichen Museum zu sehen, sondern auch im Hans-Eisenmann-Haus sowie im Haus zur Wildnis.

„Außerdem nutzen die tschechischen Kollegen des Nationalparks Šumava den Film in ihren Bildungseinrichtungen und Infostellen.“ Zu sehen ist der Film auch auf dem YouTube-Kanal des Nationalsparks Bayerischer Wald.

Generell gibt es im Waldgeschichtlichen Museum derzeit noch coronabedingte Einschränkungen. „Wir müssen die aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einhalten“, so Binder. Deshalb sind der Treppenbaum, die Wurzelhöhle, das Vogelnest, die Magmakammer sowie die Hörsessel gesperrt. Der Rest des Museums ist begehbar.

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