Perlesreut. Kürzlich konnte das Perlesreuter “Bündnis Familie“ mit einem Festakt sein zehnjähriges Jubiläum begehen. “Das ‚Bündnis Familie‘ Perlesreut ist ein Zusammenschluss aus Vereinen, Menschen im Ehrenamt, Organisationen, der Pfarrei und der Kommune mit dem Ziel, das Zusammenleben aller Gemeindebürger von Geburt bis zum letzten Lebenstag zu begleiten“, so die Erklärung.

Bei der Gründung war es das einzige Bündnis dieser Art in Niederbayern, und noch heute, zehn Jahre danach, ist es das einzige im Landkreis Freyung-Grafenau.

Entgegen dem demografischen Wandel

2006 war das Schlagwort vom demografischen Wandel in aller Munde. Es galt auch in Perlesreut zu verhindern, dass vor allem junge Familien in die Stadt abwandern. Nach ersten Bemühungen des Ortes unter Bürgermeister Manfred Eibl kam dieser in Kontakt mit der Servicestelle “Lokale Bündnisse für Familien“ des Bundesministeriums für Familie. Bei einem Netzwerkstreffen der Organisation in Augsburg wurden Erfahrungen ausgetauscht. Man kam überein, dass ein ‚Bündnis Familie‘ eine gute Idee für Perlesreut wäre. Die daraufhin angesprochenen örtlichen Einrichtungen wie Kindergärten, Schule, Pfarrei und Vereine stimmten der Idee zu.

Bürgermeister Manfred Eibl und Bündnisbeauftragte Louise Traxinger mit einem Artikel über Perlesreut in der neuen 'Tina' (Foto: MuW/r.demont)

Bürgermeister Manfred Eibl und Bündnisbeauftragte Louise Traxinger mit einem Artikel über Perlesreut in der neuen ‚Tina‘ (Foto: MuW/r.demont)

Nach einer Bestandesaufnahme im Ort erfolgte am 26. Oktober 2006 die Auftaktveranstaltung. Nach diesem Startschuss des Bündnisses konzentrierte man sich zuerst auf die Unterstützung von Kindern und jungen Familien, besonders im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Bald war klar, dass dies nicht ausreicht, sondern dass die Unterstützung über den kompletten Zeitraum von der Geburt bis zum Tod das Ziel sein muss. Die Umsetzung eines solchen Ziels ist nur mit vielen neuen Ideen und mit der Unterstützung zahlreicher Ehrenamtlicher umzusetzen. Mit Bürgermeister Manfred Eibl, dem Marktgemeinderat und der Verwaltung, der Bündnisbeauftragten Luise Traxinger, vielen ehrenamtlichen Helfern und der Unterstützung der örtlichen Einrichtungen und Vereine wurde bis heute viel erreicht.

(Die ganze Story zum Nachlesen unter diesem PDF-Link; ‚Die Neue Woche‘, Ausgabe KW 45/16)