MdL Max Gibis informiert sich bei der Fima Pauli in Ringelai

Ringelai. Der Landtagsabgeordnete Max Gibis möchte sich gerade in den Zeiten der Corona-Krise neben einem Einblick in die Situation der Kommunen auch Einblicke in die Situation und die Herausforderungen der Betriebe und Unternehmen im Bayerischen Wald verschaffen, um sich im Bayerischen Landtag für möglichst praxisnahe Regelungen einsetzen zu können. Bei seinem Besuch bei der Ringelaier Bürgermeisterin Dr. Carolin Pecho hat sich der Abgeordneten deshalb zusammen mit ihr den Betrieb Pauli GmbH von Martina und Hans Pauli angesehen und kam mit dem Firmenbesitzer ins Gespräch.

Die Firma Pauli Metallbau wurde von Hans Pauli sen. im Jahr 1969 als mechanische Werkstätte gegründet. Mittlerweile führt Hans Pauli die nun zwei mittelständischen Unternehmen in der 2. Generation weiterhin sehr erfolgreich. Die Pauli GmbH, die im Metallbau, Stahlbau und in der Dach- und Fassadentechnik aktiv ist sowie die Pauli Metalltechnik e.K., die die Fertigung, Profilier- und Stanztechnik übernimmt, zeichnen sich durch hohes technische Know-How aus und haben momentan 56 Mitarbeiter am Standort in Ringelai. „In einem weiteren Entwicklungsschritt haben wir nun die Fertigung im Metall- Stahl- Dach- und Fassadenbau auf Gewerbeflächen am Ortsrand von Ringelai ausgelagert“, so Hans Pauli. „Dort haben wir noch weitere Entwicklungsmöglichkeiten und möchten langfristig den kompletten Betrieb ansiedeln. Aufgrund der Corona-Krise haben wir die Pläne aber für den Moment auf Eis gelegt“, erklärte der Firmeninhaber dem Abgeordneten Gibis sowie der Bürgermeisterin Pecho.

Auf die generelle Frage des Abgeordneten Max Gibis, wie die Firma die Corona-Krise bisher gemeistert hat, kann Hans Pauli grundsätzlich Positives berichten. „Grundsätzlich sind unsere Aufträge nicht eingebrochen und wir konnten bzw. können im Moment noch weiter produzieren und liefern, weil auch noch die entsprechende Nachfrage da ist. Problematisch war zu Beginn der Krise die Zahlungsmoral von öffentlichen und privaten Auftraggebern, die ihre Finanzen zur damaligen Zeit wohl gerade gebündelt hatten und sehr vorsichtig mit Zahlungen umgingen. Den Engpass haben wir aber Dank der schnellen und unbürokratischen Überbrückungshilfen des Freistaats gemeistert.“

Die Zukunftsaussichten sieht Hans Pauli mit gemischten Gefühlen. „Grundsätzlich können wir uns nicht beschweren. Nach einem langen Patentstreit läuft unser Vorzeigeprodukt Prima Roof, das innovative Metalldachsystem, mittlerweile sehr gut und verkauft sich in großen Mengen. Aber wenn große Kunden z.B. aus der Autoindustrie Probleme bekommen, dann wird sich das auch auf uns auswirken.“ Nichtsdestotrotz wird die Unternehmerfamilie Pauli auch diese Krise überstehen, sind sich MdL Max Gibis und Bürgermeisterin Dr. Carolin Pecho einig. Die Bürgermeisterin lobte das Unternehmen, das trotz der großen Konkurrenz um Arbeitsplätze in den nahe gelegenen Städten Freyung und Grafenau, den Menschen direkt vor Ort Arbeitsplätze bietet.

Auch MdL Max Gibis war voll des Lobes für die Entwicklung des Unternehmens und sieht es aufgrund der breiten Produktpallette für die Zukunft gewappnet. „Wir werden im Bayerischen Landtag alles daran setzen, dass unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen, allen voran im ländlichen Raum, bestmöglich durch die Krise kommen. Denn sie sorgen für Wertschöpfung und Wohlstand vor Ort“, so der Abgeordnete, der darüber hinaus seine Unterstützung bei allen Anliegen anbot.

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