‚Wir sind UNESCO-Weltkulturerbe‘

Zeigen sich hoch erfreut darüber, dass nun die Donaulimes als UNESCO-Weltkulturerbe gilt (v.l.): MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler, Staatsminister Bernd Sibler und MdL Walter Taubeneder (Foto: Abgeordnetenbüro Waschler)

MdL Waschler, Taubeneder und Kunstminister Sibler freuen sich außerordentlich über die Aufnahme des „Donaulimes“ ins Weltkulturerbe

Passau. Als ganz besonderen Tag und riesigen Erfolg für die gesamte Region bezeichnete MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler den vergangenen Freitag (30.07.) – Grund: Die Entscheidung über die Aufnahme des „Donaulimes“ ins UNESCO-Weltkulturerbe.

Viele hatten schon nicht mehr daran geglaubt, doch Waschler gab, zusammen mit Kunstminister Bernd Sibler sowie dem früheren Landtagspräsidenten Oberösterreichs Friedrich Bernhofer, den Kampf für die Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe nicht auf.

Gemeinsam kämpften sie unentwegt über ein Jahrzehnt hinweg für die Aufnahme. „Die Aufnahme des Donaulimes in das UNESCO-Weltkulturerbe war mit stets eine besonders wichtige Angelegenheit. Nach den sehr vielen Unterstützungsinterventionen der letzten 15 Jahre, ist die Aufnahme nun ein gigantischer Erfolg und Gewinn für unsere gesamte Region, welche dadurch eine weitere enorme Aufwertung erfahren wird“, so Waschler voller Freude. Auch Landtagskollege Walter Taubeneder ist äußerst erfreut über das nun mitgeteilte Ergebnis: „Das Welterbe wird weit in die Region hinein wirken“, ist auch Taubeneder überzeugt.

„Diese hervorragende Nachricht müsse sofort umfassend genutzt und würdig begleitet werden“, so Waschler. Dabei zeigt der Abgeordnete gleich nachfolgende Möglichkeiten und Visionen auf, die jetzt aufgegriffen werden sollten. So könnte sich Waschler vorstellen, im RömerMuseum Kastell Boiotro eine Sonderausstellung zum Weltkulturerbe „Nasser Limes“ zu planen. Dem Besucher könnte somit veranschaulicht und erklärt werden, was der „Nasse Donaulimes“ von Regensburg bis Passau auch bedeutet. Als Motor und Unterstützung dieses Vorhabens sieht Waschler Passaus Stadtarchäologie als bestens geeignet. „Unser Boiotro-Museum in der Passauer Innstadt ist hierfür fachlich und sachlich bestens prädestiniert, um eine federführende Rolle zu übernehmen“, ist Waschler – auch in seiner Eigenschaft als Stadtrat und ehrenamtlicher Verwaltungsrat des Boiotro-Museums – überzeugt. „Dem Projekt könnten sich natürlich auch die Tourismusexperten der verschiedenen betroffenen Städte von Bad Gögging, Landkreis Kelheim, über Regensburg, Straubing und Passau anschließen. Alle betroffenen Städte und Regionen könnten sich hinsichtlich einer überregionalen Vermarktung anschließen“, ergänzt Waschler.

Weitere Chancen sieht der Abgeordnete auch hin zu einer möglichen INTERREG-Initiative zwischen der Oberpfalz, Niederbayern und Oberösterreich auf europäischer Ebene. Für einzelne Teilprojekte vor Ort käme möglicherweise auch eine Antragsstellung über den Kulturfonds Bayern in Frage. Auch eine mögliche Kooperation zwischen den Fachstellen der Universität Regensburg und der Universität Passau schließt Waschler nicht aus.

„Ich werde für alle Möglichkeiten, welche sich im Rahmen dieser kulturellen Besonderheit für die Stadt Passau und darüber hinaus durch die Entscheidung der UNESCO-Kommission nun eröffnen, mit Rat und Tat sowie bestmöglicher Unterstützung zur Verfügung stehen. Es dürfe jetzt nichts unversucht bleiben, allen möglichen Ressourcen auszuloten“, zeigt sich MdL Waschler weiter kämpferisch im Sinne der weiteren Optimierung der Kulturlandschaft in Stadt- und Landkreis Passau, Niederbayerns und darüber hinaus.