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Umweltbelange verzögern Ausbau der St 2118 bei Pilzweg

Fürstenzell. Die Staatsstraße zwischen Pilzweg und Fürstenzell soll im Bereich des Großtannerbergs ausgebaut werden. Das Staatliche Bauamt Passau hat in den vergangenen Jahren die Ausbauplanung vorangetrieben; mit der Unterstützung von Bürgermeister Manfred Hammer konnten schwierige und langwierige Grundstückverhandlungen abgeschlossen werden. Das ursprüngliche Ziel, die Straße 2021 bis 2023 auszubauen, lässt sich trotzdem nicht umsetzen: Die Berücksichtigung der Umweltbelange erfordert inzwischen ein ausführlicheres Genehmigungsverfahren, das entsprechende Zeit benötigen wird.

Die zum Teil schwierigen Grundstücksverhandlungen sind erfreulicherweise weitgehend abgeschlossen. Das ist auch der tatkräftigen Unterstützung von Fürstenzells Bürgermeister Manfred Hammer zu verdanken. Aktuell wird am Staatlichen Bauamt Passau das umfangreiche Genehmigungsverfahren vorbereitet. In den letzten Jahren sind es vor allem die Umweltbelange, die in diesen Verfahren abzuarbeiten sind und Zeit beanspruchen. Denn Natur- und Artenschutz ist ein wichtiges Thema, das vor dem Bau viele Vorgaben für den Straßenbau mit sich bringt und vor allem umfangreiche ökologische Erhebungen und Abwägungen erfordert. Zudem stehen die mit dem Straßenbau einhergehende Flächeninanspruchnahme und Gewässerveränderungen immer wieder in der öffentlichen Diskussion: Teile der Bevölkerung vertreten die Ansicht, dass man auf Straßenbau verzichten und die Straßen so belassen sollte, wie sie sind. Dies erschwert inzwischen auch derart kleine und zweifelos sinnvolle Ausbauprojekte wie am Großtannenberg.

Je nach Länge des Verfahrens und der Zahl der vorgebrachten Einwände sind bis zum Baubeginn noch ein paar Jahre einzuplanen. Der Gemeinderat kann aber das Genehmigungsverfahren unterstützen: Durch große Einigkeit im Gremium kann er die Notwendigkeit seitens der Gemeinde hervorheben und somit helfen, das Verfahren voranzubringen und schneller abzuschließen.