Umfangreiches Sicherheitskonzept bei Ausbildung

Damit die Kurse wieder durchgeführt werden können, haben die Malteser ein umfangreiches Sicherheitskonzept ausgearbeitet (Foto: Eireiner)

Größere Räumlichkeiten und negative Tests

Passau. Die Malteser in der Diözese Passau bieten seit Mitte März wieder Kurse an – coronabedingt gelten für diese aber ein umfangreiches Sicherheitskonzept und strenge Hygieneregeln. Davor durften über drei Monate keine Erste-Hilfe-Kurse stattfinden.

Die FFP2-Maskenpflicht gilt in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens. Auch die Teilnehmer eines Erste-Hilfe-Kurses können derzeit nicht auf das Tragen der Maske verzichten. Darüber hinaus müssen die Malteser noch einige weitere Auflagen erfüllen, erklärt Diözesanausbildungsreferent Johannes Breit: „Die schärfste Regel ist, dass pro Person zehn Quadratmeter Raum zur Verfügung stehen müssen. Das heißt, aktuell könnten wir in unseren eigenen Räumen nur sehr wenige Personoen beschulen. Deswegen sind wir froh, an unseren Kursstandorten auf die örtlichen Pfarrsäle ausweichen zu können.“ Diese würden dabei nicht nur den Vorteil bieten, dass sie ausreichend groß sind, sondern sie seien meist auch sehr hell bzw. sehr gut zu belüften.

Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit den örtlichen Pfarreien können Erste-Hilfe-Ausbildungen in der nächsten Zeit in den Pfarrsälen der Pfarreien in Passau-Hacklberg, Passau-St. Peter, Vilshofen, Freyung, Grafenau, Hauzenberg und Hutthurm stattfinden. Ebenso in anderen großen Räumen an weiteren Standorten in der Diözese.

Als weitere Auflage mussten die Malteser CO2-Messgeräte anschaffen, die während der Kurse beständig die Luftqualität messen. Zwar war auch schon davor die regelmäßige Lüftung einer der Grundpfeiler des Malteser-Hygienekonzepts. Mit Hilfe des Geräts hat der Ausbilder aber einen Anhaltspunkt, wann wieder gelüftet werden sollte.

Daneben muss vor Kursbeginn ein negatives Testergebnis vorliegen. Die Teilnehmer können dies mit einem höchstens 48 Stunden alten PCR-Test nachweisen. Alternativ reicht auch ein negativer Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Für wiedergenesene und vollständig geimpfte Personen fällt die Testpflicht weg.

„Um den Infektionsschutz für Teilnehmende in den Lehrgängen möglichst umfänglich zu gewährleisten, muss zudem der Körperkontakt bei den praktischen Übungen vermieden werden. Schon seit Beginn der Pandemie kann deswegen nicht in Zweiergruppen geübt werden. Eine weitere Maßnahme ist die ständige Desinfektion von Kursmaterial, wie z.B. dem Wiederbelebungsphantom“, so Johannes Breit weiter.

Der Bedarf an der Erste-Hilfe-Ausbildung sei natürlich im Moment hoch – dies habe man vor allem an den zahlreichen Anrufen nach der Wiedereröffnung der Fahrschulen gemerkt, sagt Johannes Breit. Die Kursdurchführung ist für die nächste Zeit bei weiterhin niedrigen Inzidenzzahlen gewährleistet. Obwohl die Zahlen zurückgehen, würden wohl viele der coronabedingten Standards weiterhin beibehalten.

Das aktuelle Ausbildungsangebot der Malteser findet man online unter www.malteser-passau.de/kurse: In der Kursdatenbank kann man sowohl nach Termin, als auch nach Veranstaltungsort suchen. Über veränderte Rahmenbedingungen, wie Kursort und Kurszeiten, werden die Teilnehmer natürlich rechtzeitig informiert.