Erfreut begutachten Oberbürgermeister Jürgen Dupper (links) sowie Stadtbrandrat Andreas Dittlmann (von rechts), Manfred Fasching (Löschzug Hauptwache), Alexander Kornexl (Leiter der Feuerwehrfachwerkstätte) und Toni Rang (Löschzug Hauptwache) den neuen Abrollbehälter (Foto: Stadt Passau)

Neue Gefahrgutausrüstung für die Freiwillige Feuerwehr Passau

Oberbürgermeister Jürgen Dupper nimmt Neuanschaffung in Augenschein

Passau. Um für Gefahrguteinsätze optimal gerüstet zu sein, hat die Stadt Passau für die Freiwillige Feuerwehr Passau einen Abrollbehälter mit entsprechender Beladung als Ersatz für den in die Jahre gekommenen Gerätewagen Gefahrgut, Baujahr 1991, angeschafft. Den 270.000 Euro teuren Neuerwerb besichtigte Oberbürgermeister Jürgen Dupper bei einem Ortstermin in der Hauptwache.

Oberbürgermeister Jürgen Dupper: „Gefahrguteinsätze sind eine heikle Angelegenheit. Wir mussten schon des Öfteren erleben, dass es bei Schäden an Wagons oder Lastkraftwagen mit Gefahrgut nur dem kompetenten Vorgehen unserer Feuerwehr zu verdanken war, dass Gefährdungen für unsere Bürgerschaft vermieden werden konnten. Eine professionelle Ausrüstung ist dafür eine unabdingbare Voraussetzung. Ich bin allen Beteiligten seitens Feuerwehr und Verwaltung sehr dankbar, dass durch ihr Mitwirken eine für unsere Zwecke passgenaue Anschaffung getätigt werden konnte.“

Der 13,5 Tonnen schwere Abrollbehälter ist 6,90 Meter lang, 2,50 Meter breit und 2,50 Meter hoch. Er hat mit 204 Positionen und rund 1.500 Einzelteilen, die auf mehrere Rollcontainer verteilt sind, eine umfangreiche Beladung. Bei deren Zusammenstellung haben die Mitarbeiter der Feuerwehrfachwerkstätte, ehrenamtliche Mitglieder sowie Bedienstete aus der Verwaltung mitgewirkt, um den Bedürfnissen vor Ort bestmöglich gerecht zu werden. Die Kosten belaufen sich insgesamt auf 270.000 Euro, wobei die Regierung von Niederbayern eine Förderung in Höhe von 196.000 Euro gewährt. Wie in den Förderrichtlinien festgeschrieben, stehen für den Transport des Abrollbehälters zwei Wechsellader-Trägerfahrzeuge in der Hauptwache bereit. Die Ehrenamtlichen werden nun an dem neuen Gerät geschult.