Große Spende für die Tafel Passau (v.l.): Caritasvorstand Diakon Konrad Niederländer, Schirmherrin Karin Baumüller-Söder, Prof. Klaus Josef Lutz (Vorsitzender der BayWa-Stiftung) und Claudia Gugger-Bessinger von der "Passauer Runde" (Foto: Bayerische Staatskanzlei) aufgenommen am 13.hh}.2021 in Muenchen. Foto: Joerg Koch/ Bayerische Staatskanzlei joerg@joergkochfoto.de; +49-175-1815173;

Mit 27.550 Euro wird die Tafel Passau unterstützt

„Passauer Runde“ und BayWa-Stiftung überreichen Schecks – Karin Baumüller-Söder übernahm Schirmherrschaft

Passau. Eine groß angelegte Spendenaktion hat die Passauer Unternehmerin Claudia Gugger-Bessinger für die Tafel Passau, besonders für Kinder und Jugendliche, organisiert. 27.550 Euro kamen zusammen. Unter der Schirmherrschaft von Bayerns First Lady Karin Baumüller-Söder sind die Schecks in München überreicht worden. 17.550 Euro spendete die „Passauer Runde“. Der Vorsitzende der BayWa-Stiftung Prof. Klaus Josef Lutz legte 10.000 Euro dazu. Caritasvorstand Diakon Niederländer sagte für die große Spende „herzlich Vergelt’s Gott“. Träger der Tafel ist der Diözesan-Caritasverband.

Schirmherrin Karin Baumüller-Söder freute sich über den Erfolg: „Das Wohl der Kinder und Jugendlichen in Bayern liegt mir besonders am Herzen. Diese großartige Spendenaktion für die Tafel Passau ermöglicht Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an schulischen Aktivitäten, die sie sich sonst vielleicht nicht leisten könnten.“ Mit der Spende der „Passauer Runde“ sollen vor allem Schulausflüge und Nachhilfestunden finanziert werden, so Claudia Gugger-Bessinger.

Bischof Dr. Stefan Oster dankte ihr mit ihrem Team für dieses großartige Engagement. Sie setze sich seit Jahren für bedürftige Menschen in Bistum ein und unterstütze besonders die Tafel Passau und Menschen, die in Not geraten sind.

Angesichts der Corona-Pandemie will Claudia Gugger-Bessinger jetzt vor allem Familien mit Kindern und Jugendlichen unterstützen. Die Tafel Passau fördert sie seit Jahren mit ihrem Netzwerk. „Auch in einem wohlhabenden Land wie Deutschland gibt es viele Menschen, die in Armut leben, oft im Verborgenen aus Angst an die Öffentlichkeit zu gehen und um Hilfe zu bitten. Gerade Tafeln würden in der Corona-Pandemie einen hohen Anstieg an Kunden verzeichnen, so die Initiatorin. Seit 2003 unterstützt sie mit ihrer „Passauer Runde“ ausgewählte soziale Projekte, mit einem Gesamtspendenvolumen von insgesamt weit über 400.000 Euro, wie sie mitteilt.

Bereits für die Sommerferien und den Schulstart hatten Firmen den stattlichen Geldbetrag mit großzügigen Sachspenden erweitert. Wie Claudia Gugger-Bessinger erläutert, gehörten dazu neben einer riesigen Lieferung von Sportartikeln der Firma PUMA, Schulausstattungen gestiftet von Faber Castell und Drogerie Müller Ulm, Süßigkeiten von Mars, Badeartikel von Schwimmnudel-Fuchs und Luftmatratzen der BayWa. Die Biohofbäckerei Gottschaller in Rotthalmünster startete eine Sammelaktion unter den Mitarbeitern und spendete den Erlös. Einen weiteren großzügigen Beitrag leisteten Elisabeth Maria Schaeffler von der Schaeffler Gruppe in Herzogenaurach sowie Christa Dietz, Mitinhaberin von Eggl Lüftungsbau in Plattling. Dazu kamen noch 600 Kilo Äpfel von der BayWa-Stiftung. Auch die Familie Prof. Robert und Renate Schmucker war wieder mit von der Partie.

Claudia Gugger-Bessinger: „Besonders freut mich das sichtbare Zeiten; Familienunternehmerinnen und -unternehmer halten zusammen und zeigen soziales Engagement und helfen im Freistaat Bayern gezielt dort, wo die Unterstützung so dringend benötigt wird, damit niemand in unserer Gesellschaft in Bayern durchs Raster fällt.“ Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist es für sie „keine Selbstverständlichkeit, dass die Spendenaktion so positiv angenommen wird“.

Für die Unternehmerin zähle jede Spende, jeder Beitrag werde ohne Abzug weitergeleitet. Der traditionelle Unternehmer-Empfang, ausgerichtet von Claudia Gugger-Bessinger und ihrem Mann Günther Bessinger, der allährlich im Herbst stattfindet und jeweils ein soziales Projekt unterstützt, musste wegen Corona nochmals verschoben werden. Der Spendentätigkeit „hat das jedoch keinen Abbruch getan, wie man anhand der Höhe des Spendenschecks sehen kann“, freut sich die glückliche Unternehmerin.