Kinder und Familien auf dem Weg in das Leben und in den Glauben zu begleiten ist das gemeinsame Anliegen von Elke Penteker, der Leiterin der neuen Caritas-Stabsstelle Kita-Pastoral“, Bischof Dr. Stefan Oster (re.) und Diakon Konrad Niederländer (li.), Bischöflich Beauftragter für die Caritas und Vorstand (Foto: Caritasverband für die Diözese Passau e.V.)

Kinder und Familien begleiten

In Kindertageseinrichtungen Wege zum Glauben und Leben bereiten
Elke Penteker leitet die Caritas-Stabsstelle „Kita-Pastoral“ 

Passau (can). Um Kinder und Familien zu begleiten stärkt das Bistum Passau mit dem Diözesan-Caritasverband die Kindertageseinrichtungen. Elke Penteker (34), die neue Leiterin der Stabsstelle Kindertagesstätten-Pastoral bei der Caritas, hat sich am Freitag, 8. Mai, bei Bischof Dr. Stefan Oster (SDB) vorgestellt. 

Für Elke Penteker sind Kitas „Orte des gelebten Glaubens für die Kinder“ und gleichzeitig ein Raum, „um die Welt zu entdecken und solidarisches Handeln einzuüben“. Sie können sich in den pastoralen Räumen zu Zentren für Familien entwickeln. Derzeit ist der Caritasverband für die Diözese Passau e.V. Träger von 62 Einrichtungen.

Im pastoralen Erneuerungsprozess des Bistums sieht Diözesanbischof Oster die Kitas in einer zentralen Rolle, wenn es um die Zukunft des Glaubens und dessen Vermittlung geht. Deshalb nimmt die Stabsstelle „Kita-Pastoral“ die Jüngerschaft in den Blick. „Wir möchten unser Personal ermuntern und befähigen, selbst Zeugnis des Glaubens zu geben“, unterstreicht Elke Penteker. Es geht auch um die Grundausrichtung. So ist die Stabsstelle eingebunden, wenn es um die Qualitätssicherung und die Zertifizierung einer katholischen Kita, um die Fortbildung mit dem Kurs „Kirche und Caritas“ geht. 

Das sind für Elke Penteker jetzt Schwerpunkte: Die Kitas in das Leben der Pfarrgemeinde integrieren, die Pfarrteams mit dem Kita-Personal vernetzen. Die Mitarbeitenden im persönlichen Glauben bestärken und weiterbilden im Bereich der Spiritualität. Das katholische Profil der Kitas entwickeln. Die Kinder und Familien mit Caritas-Einrichtungen zusammenbringen und damit in das gesamte caritative Handeln einbinden. Für die Kitas bei Trauer- und Todesfällen ein System der Krisen-Intervention entwickeln. In der Zusammenarbeit mit dem Bistum, etwa dem Referat Ehe und Familie, werden die Kitas so zu gewissen Zentren für Familien in Fragen des Glaubens und sozialer Belange, blickt sie voraus. 

Der lebendige Austausch von Kita-Personal mit dem Pfarrer und den Pastoralteams, die seelsorgerliche Begleitung der Kinder und Familien, sind für Elke Penteker sehr wichtig. Damit werden die Kitas auch in das Leben der Pfarrgemeinde integriert. Wenn Caritas-Einrichtungen, ob eine Werkstätte für Menschen mit Behinderung oder eine Sozialstation, vor Ort sind, soll auch hier der Kontakt intensiviert werden, um die sozial-caritative Dimension einzubringen. Die Kita ist damit Begegnung mit der gesamten Gesellschaft

Diese Verbindung von Glaube und Dienst am Nächsten, von christlichen Werten und weltweiter Solidarität, bei der Caritas hat sie motiviert im April die neue Stelle anzutreten. Den Zusammenhang von solidarischem Handeln und einem tragenden Wertegefüge hat sie im Rahmen ihrer Masterarbeit untersucht. Elke Penteker ist 1986 geboren, stammt aus Krinning bei Hauzenberg und hat an der Universität Passau Kommunikationswissenschaften mit dem Bachelor abgeschlossen. Neben ihrer Arbeit in der Studentischen Sozialberatung an der Universität hat sie den Masterstudiengang Caritaswissenschaft und werteorientiertes Management abgeschlossen. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Passau und verbringt ihre Zeit „am liebsten mit Menschen, in der Natur und beim Wandern“.

Elke Penteker (Foto: Caritasverband für die Diözese Passau e.V.)

Wenn sie sich zurückerinnert an ihre eigene Zeit im katholischen Kindergarten St. Barbara in Germannsdorf: „Ein wunderbarer Ort“ mit vielen Freundschaften, Festen oder eben Spielen. Und, damit schließt sich ein Kreis, die Mitarbeitenden haben zusammen mit ihrer Familie und der Großmutter maßgeblich den Weg ihres persönlichen Glaubens, ihrer Fähigkeit zu vertrauen und zu hoffen, bereitet.

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