Auf dem Screenshot sind die Teilnehmenden der Videokonferenz zu sehen (oben, von links): Geschäftsführerin Diana Königseder (KEB Freyung-Grafenau), Mitinitiator Fritz Denk und Geschäftsführerin Barbara Schwarzmeier (KEB Passau); unten: PNP-Mitarbeiter Florian Duschl und Dr. Sebastian Pauli (Screenshot: Dr. Sebastian Pauli)

KEB geht mit Bildungsangeboten online

Internet-Plattform zur Nutzung für Veranstalter, Referenten, Organisationen und Kooperationspartner/innen

Freyung/Passau. Die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) in den Landkreisen Freyung-Grafenau und Passau starten ihr Online-Angebot. Es haben bereits Einführungsveranstaltungen stattgefunden, die nächste KickOff-Veranstaltung ist am 11. Januar für die Leitungen der Eltern-Kind-Gruppen geplant. Erfreulicher Nebeneffekt ist dabei, dass auch und gerade in Corona-Zeiten mit ihren Begegnungsbeschränkungen Bildungsveranstaltungen bzw. Vorträge für ein großes Publikum möglich sind. Bei einem virtuellen Treffen per Videokonferenz stellten die Geschäftsführerinnen der beiden KEB-Geschäftsstellen Freyung und Passau zusammen mit weiteren KEB-Vertretungen und dem technischen Betreuer, Dr. Sebastian Pauli, das Projekt vor. 

Diana Königseder (KEB Freyung) und Barbara Schwarzmeier (KEB Passau) gehen das Projekt, welches als Ergänzung zu den bestehenden Präsenzveranstaltungen zu verstehen ist, mit großem Enthusiasmus und zuversichtlichem Optimismus an. Dabei sind sie Dr. Sebastian Pauli aus Oberkashof bei Bierhütte, der die Plattform eingerichtet hat und weiter betreut, sehr dankbar. Als Mitinitiator konnte Fritz Denk aus Schönbrunn a. Lusen (Beiratsmitglied der KEB Freyung) gewonnen werden.

Über die Internet-Adressen begegnung.kebfreyung.online und begegnung.kebpassau.online können künftig auch Kooperationspartner der KEB Veranstaltungen und Vorträge anmelden und online anbieten. Großer Vorteil dabei ist, dass die Angebote auch überregional unterbreitet und in Anspruch genommen werden können. Natürlich nutzt auch die KEB als Betreiber die Plattform für eigene Veranstaltungen. Die Nutzung ist übrigens – sowohl für Anbieter als auch für die Teilnehmenden – zumindest bis auf weiteres, kostenlos.

Fritz Denk und Dr. Hanna Seidl (2. Vorsitzende der KEB Freyung) betonen: „Wir stellen so für Veranstaltungen einen virtuellen Seminarraum zur Verfügung.“ 

Ebenso sehen Königseder und Schwarzmeier als weiteren großen Vorteil der Online-Angebote, dass für Interessent/innen sowohl lange Anfahrten zu Veranstaltungsorten wie auch personelle Beschränkungen wegfallen. Marketingtechnisch können alle KEB-Geschäftsstellen im gesamten Bistum Passau zusammenarbeiten und gemeinschaftlich ein inhaltlich breit gefächertes Programm bieten.

Dr. Sebastian Pauli als Technikexperte verweist auf technische Details und das nötige Equipment: „Der Server-Standort ist in Deutschland. Für den einzelnen Nutzer ist ein geeigneter Browser erforderlich, damit es funktioniert. Am Tablet ist unter Umständen die Installation einer App notwendig, am PC funktioniert es mit dem Standard-Browser.“ 

„Im Frühjahr wird es Präsenzkurse zum Kennenlernen der PC-Technik allgemein und speziell für die Anwendung der Online-Plattform geben. Unter anderem sollen die Teilnehmenden dabei erfahren, wie man Online-Einladungen gestaltet, wie man sich virtuell trifft, welche technischen Möglichkeiten dabei bestehen und wie man Teilnehmende auch virtuell motiviert“, so Königseder.

Künftig werde es, so Schwarzmeier, einen monatlich erscheinenden Flyer geben, auf dem die jeweils aktuellen Online-Angebote aller KEBs im Bistum Passau aufgeführt sind. -flo

Weitere Informationen unter

www.keb-freyung.de / www.keb-passau.de