Europäische Wochen Passau: Festspiele kompensieren CO2-Emissionen

Klimaschutzmaßnahme neutralisiert Ausstoß an Kohlenstoffdioxid, der im Festspielzeitraum durch Fahrten von Künstlern, Publikum und des Organisationsteams eintrat

Passau. Als Beitrag zum Klimaschutz kompensieren die Festspiele Europäische Wochen Passau die CO2-Emissionen des Herbstfestivals 2020 mit freundlicher Unterstützung des Energieversorgungsunternehmens MaierKorduletsch. Rund 28 Tonnen Kohlenstoffdioxid sind durch die An- und Abreisen von Künstlern, Publikum und des Organisationsteams während des Festspielzeitraums entstanden. „Unser Ziel ist es, das Festival möglichst klimafreundlich und nachhaltig zu gestalten“, erklärt EW-Intendant Dr. Carsten Gerhard.

Zertifizierte Klimaschutzprojekte

MaierKorduletsch-Geschäftsführer Lorenz Maier sagt über die Maßnahme: „Als Energieunternehmen tragen und übernehmen wir Verantwortung für unsere Umwelt. Deshalb setzen wir uns freiwillig und aktiv für den Klimaschutz ein und arbeiten konsequent an unserer Nachhaltigkeit. Aktuell treiben wir mit Shell und der Paul Group das Thema Wasserstoff voran und fördern gemeinsam im Next Mobility Accelerator Consortium die Verbreitung von Wasserstoff im LKW-Verkehr. Doch gerade in diesem besonderen Jahr wünschen wir uns wieder mehr Gehör für das Thema Klimaschutz. Deshalb stellen wir die Veranstaltungen der Europäischen Wochen 2020 klimaneutral, indem wir die entstandenen Emissionen für die An- und Abreise der Teilnehmer über zertifizierte Klimaschutzprojekte kompensieren.“

Wasserkraft und Windenergie

MaierKorduletsch erwirbt Klimaschutzzertifikate für die ermittelte Menge an Kohlendioxid, u.a. für den Bau einer emissionsfreien Wasserkraftanlage in Mali und die Förderung von Windenergie in Indien. „So gleichen wir nicht nur das Schadstoffaufkommen der Europäischen Wochen an anderer Stelle wieder aus, sondern verbessern gleichzeitig auch die soziale, ökonomische und ökologische Situation in Entwicklungsländern“, sagt Lorenz Maier.

Elektroauto im Festival-Fuhrpark

Erstmals haben die Festspiele Europäische Wochen Passau auch ein Elektroauto in den Festival-Fuhrpark integriert, das für Kurzstrecken im Festspielgebiet genutzt wurde. Dies ist eine weitere Maßnahme, um den CO2-Ausstoß während der Festspielzeit zu verringern. Langfristig soll der Anteil an elektromobilisierten Fahrzeugen, die während des Festivals im Einsatz sind, auf 50 Prozent erhöht werden.