Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger: „Bürgersprechstunde“ am Beckenrad

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (li.) und Johannesbad-Aufsichtsratschef Dr. Johannes Zwick kamen mit den Thermenbesuchern ins Gespräch. Foto: obx-news

Bad Füssing (obx). Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nutzte gestern (08.07.) einen Besuch im niederbayerischen Bad Füssing (Landkreis Passau), um dort auf ungewöhnliche Weise mit Bürgern ins Gespräch zu kommen. Am Rande seines offiziellen Besuchs der Johannesbad Fachklinik, unterhielt er sich bei einem Rundgang durch die Thermenwelt vom Beckenrand aus mit den Besuchern.

Offizieller Anlass des Besuchs: Im Rahmen einer Rundreise durch alle bayerischen Regierungsbezirke, besucht der Minister Leuchtturmprojekte in Sachen umweltfreundlicher Energieversorgung mit Kraft-Wärme-Kopplung. Niederbayern war mit Bad Füssing, nach der Oberpfalz, Unterfranken und Mittelfranken, die vierte Station. „In der Johannesbad Fachklinik sorgen zwei Blockheizkraftwerke mit hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung für eine zuverlässige, effiziente und klimafreundliche Energieversorgung der Klinik sowie der zugehörigen Johannesbad Therme“, heißt es in einer Mitteilung des Wirtschaftsministeriums.

Bad Füssing in Niederbayern ist mit rund 2,4 Millionen Übernachtungen jährlich – vor Corona – das beliebteste deutsche Gesundheitsreiseziel. Das legendäre Bad Füssinger Thermalwasser, das mit bis zu 56 Grad Celsius in einmaliger Wirkstoff-Zusammensetzung aus 1 000 Metern Tiefe sprudelt, ist der Motor für die Erfolgsgeschichte des Kurortes. Bad Füssings Heilwasser enthält eine besondere Art von Sulfid-Schwefel mit starker Heilwirkung gegen Gelenkerkrankungen, Rheuma und Rückenprobleme.