Baugebiet Laimgrub II: Erschließung ist angelaufen

Freuen sich, dass es losgeht mit der Erschließung von Laimgrub II: 2. Bürgermeister Andreas Rother (von links), Stadtrat Josef Reischl, Thomas Engshuber (Roland Richter Ingenieur GmbH Passau), Stadtrat Siegfried Kapfer, Liegenschaftsreferent Walter Simader, Patrick Lang (Josef Detzer GmbH), Oberbürgermeister Jürgen Dupper, Johann Hanis (Geschäftsführer der Josef Detzer GmbH), Wolfgang Tischler (Josef Detzer GmbH) und Baureferent Wolfgang Seiderer (Foto: Stadt Passau)

Stadt Passau investiert bis zu 1,5 Millionen Euro

Passau. Mit dem traditionellen ersten Spatenstich haben Oberbürgermeister Jürgen Dupper sowie Vertreter der Stadtratsfraktionen und der Bau- und Planungsfirmen den Startschuss für die Erschließung des neuen Baugebiets Laimgrub II in Grubweg gegeben. Bis Ende des Jahres werden nun die Voraussetzungen für 14 Bauparzellen geschaffen.

Zunächst wird der derzeit 4,30 Meter breite Breiteichweg auf einer Länge von 160 Meter auf 5,50 Meter zuzüglich eines Gehwegs mit 2 Meter Breite ausgebaut. Damit keine Gefährdung für die dort ansässigen Amphibien entsteht, erfolgt die Einrichtung eines entsprechenden Durchlasses. In das neue Baugebiet wird eine 6 Meter breite Planstraße mit einer Länge von 185 Meter gebaut. Die Verlegung sämtlicher Versorgungsleitungen, etwa für Wasser, Strom und Glasfaseranschlüsse, käuft parallel. Bei der Straßenbeleuchtung in diesem Bereich kommen energiesparende LED-Technik und Bewegungssensoren zum Einsatz. Insgesamt stehen für die Maßnahme 1,5 Millionen Euro im Haushalt zur Verfügung. Die Fertigstellung ist für Dezember geplant. Erst kürzlich wurden die Vorarbeiten zur Erschließung abgeschlossen. Dabei traf die Stadtwerke Passau GmbH die notwendigen Vorkehrungen, um die Anbindung des neuen Baugebiets zu ermöglichen. Konkret erfolgte im Breiteichweg auf einer Länge von etwa 150 Meter eine Neuverlegung der Wasserleitung, gleichzeitig wurden Versorgungsleitungen eingebracht.

Die Ausschreibung der Bauparzellen für 13 Einzel- beziehungsweise Doppelhäuser sowie ein Mehrfamilienhaus ist im laufenden Jahr vorgesehen. Die Verwaltung schlägt vor, dabei erneut ein Modell anzuwenden, um einkommensschwächeren und weniger begüterten Personen den Erwerb von Wohnraum durch angemessene Grundstückspreise zu ermöglichen. Voraussichtlich im Herbst soll der Ausschuss für Bauen und Liegenschaften dazu konkret Vergabekriterien und Preise beschließen.

Schon seit einigen Jahren widmet sich die Stadt Passau wieder verstärkt der Schaffung von Wohnraum. Einerseits engagiert sich die städtische Wohnungs- und Grundstücksgesellschaft Passau mbH (WGP) vermehrt im Mietwohnungsbau, etwa durch den derzeitigen Bau eines Gebäudes mit 27 Sozialwohnungen in der Reinhard-Raffalt-Straße und eines Mehrfamilienhauses mit 15 preisgünstigen Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von 1020 Quadratmeter in der Spitalhofstraße sowie die bereits abgeschlossenen Projekte in der Unteren Schneckenbergstraße 60 (17 Wohneinheiten, 2019), Vornholzstraße 20 (6 Wohneinheiten, 2017), Blumenstraße 15 und 17 (11 Wohneinheiten, 2015) und im Schießstattweg 50 (12 Wohneinheiten, 2013).

Andererseits setzt sich die Stadt Passau für kostengünstiges Bauland für Ein- und Zweifamilienhäuser für junge Familien ein. Jüngstes Beispiel ist das Baugebiet Gütlbauerweg, in dem die Grundstücke bereits nach dem Einheimischenmodell vergeben wurden. Derzeit im Bau befinden sich die Baugebiete Thann in Heining (zirka 90 Wohneinheiten), Rosenau in Grubweg (zirka 90 Wohneinheiten), Sturmsölden in Hacklberg (zirka 40 Wohneinheiten) und eben Gütlbauerweg in Haidenhof (zirka 31 Wohneinheiten) sowie das Areal der ehemaligen Peschl-Brauerei in Haidenhof (zirka 350 Wohneinheiten).