Umwelt-Staatssekretär Florian Pronold und MdL Christian Flisek im Gespräch mit Oberbürgermeister Jürgen Dupper

Die Stadt Passau treibt ihr Klimaschutzkonzept weiter voran. Über die bisherige Umsetzung informierte sich der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Florian Pronold gemeinsam mit dem Passauer Landtagsabgeordneten und Stadtrat Christian Flisek bei Oberbürgermeister Jürgen Dupper.

„Mit einem breit angelegten Klimaschutzkonzept wollen wir als Stadt einen Beitrag zur Senkung des Energieverbrauchs und zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen leisten“, erklärte Dupper. Daher erarbeitet die Stadt gerade eine umfassende und nachhaltige Strategie für zukünftige Klimaschutzaufgaben in allen kommunalen Bereichen. Das Konzept soll dabei maßgeschneidert den örtlichen Belangen angepasst werden. Zur personellen und fachlichen Verstärkung wurde deshalb die Stelle eines Umweltberaters ausgeschrieben, die seit Anfang Mai besetzt ist und mit Bundesmitteln gefördert wird. Ein Tätigkeitsschwerpunkt liegt darin, in Abstimmung mit dem Klimaschutzbeauftragten der Stadt Passau die 2011 ins Leben gerufenen Arbeitsgemeinschaft Energie und Klima bei der Erstellung des Klimaschutzkonzepts zu unterstützen und dessen Umsetzung zu koordinieren.

„Ein wichtiger Schlüssel zum Klimaschutz liegt in den Kommunen. Sie sind unverzichtbare Partner bei der Umsetzung der Energiewende und dem Erreichen der Klimaschutzziele.

Klimaschutz bringt aber auch Vorteile für die Kommunen selbst – hier ist die Stadt Passau ein gutes Beispiel. Die Lebensqualität steigt und die regionale Wirtschaft wird angekurbelt.

Oberbürgermeister Jürgen Dupper hat alles richtiggemacht, und er kann sich jederzeit an mich wenden“, bot Staatssekretär Pronold seine Unterstützung an.

Auch MdL Christian Flisek lobte die bisher unternommenen Schritte: „Die Stadt hat die Zeichen der Zeit erkannt und bereits viele wichtige Maßnahmen für den Klimaschutz getroffen. Etwa die energetische Sanierung von Schulgebäuden, die Umrüstung des städtischen Fuhrparks auf alternative Antriebe oder die Erstellung eines Radverkehrskonzepts. Dank der Umweltberaterin wird die fachliche Kompetenz in der Verwaltung nochmals verstärkt, und die einzelnen Projekte können untereinander besser koordiniert werden. Mit dieser personellen Verstärkung und einem umfassenden Konzept ist die Stadt für die große Herausforderung Klimawandel gut gerüstet.“

Im Anschluss an das Fachgespräch verewigte sich der Staatssekretär auf Bitten des Oberbürgermeisters im Gästebuch der Stadt Passau.

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