Tratzen/ Saldenburg. Gemeinsam mit Bürgermeister Max König besichtigte die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl die Bau- und Möbelschreinerei Alois Wirket in Tratzen.

Der Familienbetrieb wird seit 2015 in dritter Generation von Alois Wirket junior geführt. 1946 gründete Alois Wirket senior die Schreinerei als Ein-Mann-Betrieb in der Kellerwerkstatt seines Wohnhauses und legte so das Fundament für den Familienbetrieb. Der Werkstoff Holz ist nicht der einzige, der hier verarbeitet wird. Glas, Metall, Stein und verschiedenste Kunststoffe ergänzen die Materialpaletten, damit jeder Kundenwusch erfüllt werden kann. Vom Innenausbau über Türen, Fenster und Möbel bis hin zum individuellen Einzelstück können die Kunden höchste Qualität erwarten. Zudem gibt es die Möglichkeit, alte Möbel aufarbeiten und restaurieren zu lassen. 

Da das Können und die individuelle Beratung des Schreinerhandwerks sehr angesehen seien, würden heute bayernweit neben Privatkunden, auch Schulen, öffentliche Einrichtungen und Firmen aus verschiedensten Bereichen zum Kundenstamm gehören, so Alois Wirket. Im Bereich des Denkmalschutzes habe man sich einen hervorragenden Ruf erworben und so wurde man im Jahr 2010 mit dem Fassadenpreis der Stadt Passau belohnt. Natürlich müsse man mit der Zeit gehen und immer wieder in moderne Maschinen investieren, um zukunftsfest zu bleiben. 

„Ich bin beeindruckt, was die Menschen hier leisten. Diese Genauigkeit und die Liebe zum Schreinerhandwerk sieht man in Stücken wie dieser Treppe. Gerade diese Familienbetriebe sind das Rückgrat unserer heimischen Wirtschaft, “ zeigte sich Rita Hagl-Kehl begeistert.