Hinterschmiding. Bei ihrer Betriebsbesichtigung der Firma TOHA informierten sich die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl, MdB und Bürgermeister Fritz Raab über die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens. Die Firma ist seit über 35 Jahren erfolgreich im B2B-Autohandel tätig und verkauft in Hinterschmiding mehrere tausend Fahrzeuge im Jahr.

Geschäftsführer Anton Donnerbauer zeigte den Politikern bei einem Rundgang die momentane Umgestaltung des Betriebes. Es wurden gut 1,5 Millionen Euro investiert, um die Firma zu modernisieren. Viel Wert wurde auf die moderne und freundliche Ausgestaltung der Sozialräume für die 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelegt. TOHA begegnet dem Fachkräftemangel dadurch, dass sie selbst ihre Lehrlinge hochwertig ausbildet. Diese werden nach der Ausbildung nahezu alle übernommen. Auch Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten macht TOHA für Lehrlinge attraktiv. Diese werden ermutigt, sich weiterzubilden und beispielsweise den Fachwirt zu machen. Die Firmennachfolge sei gesichert und es stehe eine Erweiterung des Betriebsgeländes bevor, erläuterte Anton Donnerbauer den Gästen in Bezug auf die künftige Weiterentwicklung.

Durch die Entwicklung eines Konfigurators, mit dem die Automobilhändler EU-weite Vergleichsmöglichkeiten haben, entwickelt sich der Betrieb immer mehr in Richtung Gesamtdienstleister für Automobilhändler. Eine eigene IT-Abteilung sorgt für den reibungslosen Ablauf. Zahlreiche Mitarbeiter sind mit der Datenpflege beschäftigt, also mit der Eingabe der Daten in den Konfigurator, damit dieser immer aktuell ist. Von der Homepage bis zum Service ist für die Kunden alles aus einer Hand. „Der Trend geht immer mehr zum Mehrmarkenhandel und hier sind wir bestens aufgestellt. Zudem sind wir mittlerweile eine Anlaufstelle für alle kleineren Händler, die von den großen Vertragsketten nicht mehr berücksichtigt werden“, erklärt Anton Donnerbauer.

„Wenn man bedenkt, wie klein das hier alles begonnen hat, bin ich erfreut zu sehen wie sich diese Firma entwickelt hat“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl.