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Sonntag, März 3, 2024
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Von Rettenbach zum Schopf

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Naturpark-Wandertipp der Woche

Sankt Englmar / Perasdorf / Schwarzach. Diese Woche führt der Naturpark-Wandertipp durch die Gemeinden Sankt Englmar, Perasdorf und Schwarzach. Die etwa sieben Kilometer lange Wanderung folgt dem Wanderweg Nummer 9, beginnend am Wanderparkplatz bei der Filialkirche St. Wolfgang in Rettenbach.

Zunächst führt der Rundweg in Richtung Süd-Westen über Kostenz und Schachten hinauf zum Schopf und über die Rettenbacher Mühle wieder zurück zum Ausgangspunkt. Die teilweise anspruchsvolle Runde, mit mehreren steilen Anstiegen von insgesamt 300 Höhenmetern, ist in etwa zweieinhalb Stunden zu bewältigen.

Gleich zu Beginn der Rundwanderung bietet sich bei Rettenbach eine beeindruckende Aussicht in die Donauebene. Anfangs führt der Weg in südwestlicher Richtung kurz auf der geteerten Straße hinunter ins Tal des Rettenbacher Mühlbachs. Gleich nach der Überquerung der Brücke zweigt ein Forstweg links in den Wald hinein ab in Richtung Kostenz. Entlang des nun ansteigenden Wegs sind aktuell noch letzte fein duftende Blüten des Hollunders und reichlich von Insekten besuchte Blütenstände des Waldgeißbarts zu entdecken. Bergauf und bergab geht es sanft durch teils geschlossene und teils lichte Wälder mit mehreren Quellen und Tümpeln. Nach kurzer Zeit öffnet sich der Wald wieder und gibt einen idyllischen Blick frei auf die Anlage des Klosters Kostenz und den Vorderen Bayerischen Wald.

Beim Klostergelände angelangt, stößt der Wanderweg auf eine geteerte Straße, auf der nur wenige Meter zurückgelegt werden, bevor ein schmaler Pfad am Waldrand entlang wieder den Hang hinaufführt. Unter dem Blätterdach mehrerer Baumriesen lädt eine Bank an einem Feldkreuz zu einer Rast ein. An diesem Ort stößt der Pfad auf eine Forststraße, der die Rundtour weiter in Richtung Schopf folgt. Kurz darauf zweigt bei einer Schranke eine Alternativroute des Wanderwegs Nummer 9 links ab; die hier beschriebene Runde folgt allerdings weiter der Forststraße. An der Forststraße taucht danach ein alleingelegenes Haus, die sogenannte Einöde Schachten auf. Ab hier führen Forstwege steil den Hang hinauf. Nach der Überquerung des Mühlgrabens werden die Wege immer schmaler, steiniger und wandeln sich die letzten Meter zum Schopf-Gipfel in einen schmalen Pfad inmitten von Brombeeren und jungen Bäumen. Am 920 Meter hohen Felsengipfel angekommen, öffnet sich der Pfad auf breite Waldwege, und auf einem der Felsen taucht das Gipfelkreuz auf. Dort lädt eine Ruhebank zu einer kurzen Rast am meist kühlen Schopf-Gipfel ein.

Danach führt der Wanderweg Nummer 9 auf kleinen Waldwegen sanft wieder hinab in Richtung Rettenbach. Gesäumt ist der Weg von bereits teilweise reifen Heidelbeeren und den stark giftigen Fingerhüten, die aktuell in voller Blüte stehen. Kurz nach einer weiteren Überquerung des idyllischen Mühlgrabens stößt die Alternativroute wieder auf den hier beschriebenen Weg. Dabei folgt diese Route der Beschilderung rechts in Richtung Rettenbach.

Danach geht es auf Forststraßen mit geringem Gefälle durch Wälder hinab, bis der Weg auf das alleingelegene Anwesen der Rettenbacher Mühle trifft. Auf der Teerstraße führt der Weg durch das Anwesen und danach durch das Tal des Rettenbacher Mühlbachs. Im Anschluss erreicht die Rundwanderung eine größere Teerstraße, auf der nach rechts nach nur wenigen Metern das vertraute Ortsschild der Ortschaft Rettenbach auftaucht. Auf dieser kaum befahrenen Straße geht es kurz zurück zum Ausgangspunkt.

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