Geburt im Rettungswagen

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    Der kleine Franz kam auf der Ilzbrücke zur Welt

    Passau. Einen ganz und gar nicht alltäglichen Einsatz hatten die Malteser Rettungswagen-Besatzung mit Rettungsassistentin Esther Dischinger, Rettungssanitäter Marcus Ricke und dem Auszubildenden zum Notfallsanitäter Michael Frömel, unterstützt durch den Wegscheider Notarzt Dr. Paul Erhardt, kürzlich zu bewältigen: Eine Geburt im Rettungswagen.

    Dass ihr Nachwuchs es besonders eilig hatte und sie es mit dem Pkw wahrscheinlich nicht mehr ins Krankenhaus schafft, wusste Mama Michaela Stangl schon zu Hause in Obernzell. Die Hebamme hatte ihr im Vorfeld gesagt, dass die Geburt aller Voraussicht nach komplikationslos verlaufen würde. „Ich wollte aber trotzdem Fachpersonal um mich haben. Deshalb rief ich den Rettungsdienst zur Hilfe“, sagt die 36-jährige Mama. Der brachte sie zusammen mit ihrem Lebensgefährten Stefan Reschke Richtung Klinikum Passau. Sie kamen auch ziemlich weit, aber doch nicht ganz bis ans Ziel.

    „Mitten auf der Ilzbrüche in Passau musste der Rettungswagen anhalten“, berichtet Michael Frömel, der mit dem Notarzt-Fahrzeug hinterherfuhr. Als er zum Rettungswagen kam, war der neue Erdenbürger bereits da. „Es war alles relativ entspannt, der Vater hat den kleinen Buben abgenabelt“, so Michael Frömel weiter.

    Natürlich war diese Geburt auch für die Rettungsdienstler etwas ganz Besonderes. Sie haben Mutter und Kind in den nächsten Tagen gleich zwei Mal im Klinikum besucht. Der kleine Franz Stangl wog bei seiner Geburt 3.780 Gramm und war 52 cm groß. Alle Beteiligten sind wohlauf.

    (Bild: Mama Michaela Stangl (v.r.) mit den „Geburtshelfern“ Esther Dischinger (mit Baby Franz auf dem Arm), Michael Frömel und Marcus Ricke bei deren Besuch im Klinikum – Foto: Malteser)

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