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Freitag, Juni 21, 2024

Freyunger Starkbierfest ein voller Erfolg

Lesestoff

Das „Traumschiff“ der Garnisonsstadt sorgte für jede Menge Lacher

Freyung. Vergangene Woche sorgte das Freyunger Traumschiff beim Starkbierfest im Kurhaus an drei aufeinander folgenden Spieltagen für ausgelassene Stimmung bei den Gästen. Nach dreijähriger coronabedingter Zwangspause war es endlich wieder soweit: das „Traumschiff Freyung“ legte ab. Doch zuvor nahm Fastenredner Michael Nesner alias „Bruder Michaelis“ die regionalen Politikgrößen aufs Korn. So meinte er beispielsweise zu den Stadträtinnen Elisabeth Tesche und Renate Ruhland: „Als ehemalige Lehrerinnen sind sie immer noch im pädagogischen Auftrag unterwegs. Weil’s immer noch a bisserl auf ihre früheren Schüler – den Heinrich und den Gruber – aufpassen müssen, damits koan Blödsinn machen, de zwoa Buam“. Auch das Engagement des 2. Waldkirchner Bürgermeisters Christian Zarda blieb von Bruder Michaelis nicht unentdeckt: „Der is so motiviert – der wenn hinterm Pollak in a Drehtür einegeht, kommt er vorm Pollak wieder raus“. Auch die Waldkirchner Monsterkreuzung bekam ihr Fett weg: „Wenn Waldkirchen doch noch an Kreisverkehr kriegt, dann verkaufen’s ihre Monsterkreuzung an die Freyunger. Für einen Euro!“.

Anschließend rief Olaf Heinrich als Kapitän des Traumschiffs zum Ablegen auf. Geträumt wurde beispielsweise von einer Freyunger Polizeiakademie oder einem Freyunger Verwaltungsgericht, welche beide vermutlich nicht mehr als ein Traum bleiben werden. Schuld daran sei Landrat Sebastian Gruber (gespielt von Uwe Wilhelm), weil man dank dessen ÖPNV-Konzept zu lange von Passau nach Freyung benötige. Als Reinkarnation von Franz Josef Strauß trat JWU-Politiker Christoph Weishäupl (gespielt von Peter Attenbrunner) in Erscheinung. Mit Blick auf die Gesa-Klinik meinte dieser: „Wenn’s ned so blöd glaffa war, wad’s der perfekte Abriss g’wesn“. Ebenfalls ein Thema waren die langen Staus in Freyung, für die keine Klimakleber notwendig sind. „Den Stau erledigen schon unsere heimischen Ampeln“, waren sich alle einig. Auf’s gelobte Land vom Geyersberg runter nach Waldkirchen schauten Waldkirchens Bürgermeister Heinz Pollak (Max Pauli) und Christian Zarda (Thomas Rückert). Beide bekamen dann nicht nur die Waldkirchner „Meindl-Bank“ auf den Geyersberg geliefert, sondern von Landrat Sebastian Gruber auch noch seine Mack-Statue aus dem Schloss-Innenhof zum Freundschaftspreis obendrauf.

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