Im Herzen Europas in die Vergangenheit und in die Zukunft reisen

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    Mit seiner beispiellosen Museumsvielfalt ist Ostbayern ein ideales Urlaubsziel in den grauen Herbst- und Wintermonaten

    Passau (obx). Einen Tag lang eintauchen in 2.000 Jahre europäische Geschichte, am nächsten Tag in die Zukunft reisen: Am geografischen Mittelpunkt Europas entstand in den letzten Jahren eine Museumslandschaft, die auf dem Kontinent ihresgleichen sucht. Vielfältig, faszinierend und spannend, eine Urlaubslandschaft des Wissens, des Erfahrens und des Staunens – mit faszinierenden Ausstellungen, einzigartigen Sammlungen und futuristischen Zukunftsschauen. Diese einmalige Erlebniswelt für alle Sinne im Herzen Europas, ist gerade in der kalten Jahreszeit ideales Reiseziel für eine Auszeit vom Alltag oder einen unvergesslichen Urlaub „zwischen den Jahren“.

    Vielfältig und begeisternd ist die Museumslandschaft im Osten Bayerns: so etwa in Passau, für viele die „nördlichste Stadt Italiens“, mit insgesamt fünf Museen, beispielsweise dem Glasmuseum „Wilder Mann“, der weltweit größten Sammlung zum Böhmischen Glas, oder – nur einen Katzensprung entfernt – dem Museum Moderner Kunst direkt am Donaukai, nicht weit weg vom Passauer Dom, mit der größten Kirchenorgel der Welt. Tiefe Einblicke in die Geschichte eröffnet das Oberhausmuseum hoch über der Stadt, in dem sich das Leben in einer Burg des Mittelalters und die Faszination dieser Zeit hautnah erleben lässt.

    Ganz Niederbayern ist ein Museum, wenn es um die Themen Glas und römische Geschichte geht. Neben dem Glasmuseum „Wilder Mann“ in Passau, gibt es weitere spektakuläre Sammlungen zur Geschichte dieses faszinierenden Materials in Frauenau. Auf gläsernen Entdeckungstouren durch den angrezenden Bayerischen Wald stößt man auf die Glasarche, ein drei Tonnen schweres Glasschiff, oder findet sich am Fuß der Burgruine Weißenstein nahe Regen in einem gläsernen Wald wieder: 30 kunstvoll gestaltete Bäume aus Glas in Originalgröße verblüffen und begeistern hier die Besucher. Nach einer kalten Nacht im Glashotel in Zwiesel, nahe dem Nationalpark Bayerischer Wald, bietet sich noch der Besuch in einer der zahlreichen Museumsglashütten oder in der Gläsernen Scheune in Viechtach an: einem faszinierenden Gesamtkunstwerk des Bildhauers und Malers Rudolf Schmid von transparenter und atemberaubender Schönheit.

    Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg: Im 17 Meter hohen Licht durchfluteten Foyer ist dieser bayerische Löwe das erste Objekt, auf das die Besucher treffen. Foto: obx-news/Haus der Bayerischen Geschichte/altrofoto

    Auch der Blick in die Zukunft fällt in Ostbayern leicht: In einem ehemaligen Pfarrhof aus dem 17. Jahrhundert hat der Visionär Wolfgang Six in St. Englmar eine Naturwissenschafts-Erlebniswelt entstehen lassen. Die „Mitmach-Forscherwerkstatt“, die man so nur in den großen Metropolen erwarten würde, kostete zwei Millionen Euro. Das „Bayerwald-Xperium“ erhielt für sein einmaliges Konzept den Bayerischen Gründerpreis. Das Ziel der Forscher-Werkstatt: naturwissenschaftliche und technische Phänomene durch Erleben begreifbar machen.

    Nur 40 Kilometer flussaufwärts dann Regensburg: die einzige erhaltene mittelalterliche Großstadt Deutschlands, die 2006 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde. „Begehbares Museum“ und pulsierende Großstadt zugleich. Die am besten erhaltene mittelalterliche Großstadt der Bundesrepublik. Eine Stadt, deren Museumslandschaft außerhalb Münchens in Bayern ihresgleichen sucht. Sie ist der ideale Einstieg oder der krönende Abschluss für jede Reise durch die ostbayerische Museumswelt. Neuer Glanzpunkt ist das 2019 eröffnete Museum der Bayerischen Geschichte – in den Augen der Redaktion des Magazins GEO-Saison ein „Must-See-Museum“.

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