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Dienstag, März 5, 2024
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Anzahl Pflegebedürftige in Bayern gestiegen

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Trend hin zur häuslichen Pflege setzt sich fort

Fürth / Schweinfurt. Insgesamt 578.147 Menschen erhielten am Jahresende 2021 in Bayern Leistungen der Pflegeversicherung. Das entspricht seit der letzten Erhebung im Jahr 2019 eine Zunahme von 17,5 Prozent. Insgesamt hat sich die Zahl seit 2001 nahezu verdoppelt (2001: 299.090).

Rund 81,4 Prozent (470.682) der Pflegebedürftigen waren 65 Jahre alt oder älter, 336.857 Menschen bzw. 58,3 Prozent waren 80 Jahre alt oder älter. Mit 358.590 Leistungsempfängerinnen waren über die Hälfte (62,0 Prozent) der Pflegebedürftigen weiblich. 219.557 Männer (48,0 Prozent) erhielten Pflegeleistungen.

Die Mehrheit der Pflegebedürftigen war den Pflegegraden 2 (220.866) und 3 (161.755) zugeordnet. 1.004 Leistungsempfängerinnen und -empfänger waren noch keinem Pflegegrad zugeordnet. Das ist beispielsweise der Fall, wenn Menschen nach einem Krankenhausaufenthalt direkt in eine Pflegeeinrichtung entlassen werden.

Insgesamt erhielten 273.208 Menschen mit Pflegegrad 2 bis 5 ausschließlich Pflegegeld, 71.223 Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 ausschließlich Leistungen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag bzw. ohne ambulante oder stationäre Pflegeleistungen. 327 Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 nutzten teilstationäre Leistungen.

Am Jahresende 2021 nahmen 123.401 Menschen die Unterstützung ambulanter Pflege- und Betreuungsdienste in Anspruch. 109.988 Menschen wurden vollstationär in einem Pflegeheim betreut. Diese Anzahl ist im Vergleich zu 2019 um rund 4,5 Prozent zurückgegangen, während die Anzahl der ambulant Versorgten um 5,1 Prozent und die Anzahl der Pflegegeldempfänger um 33,0 Prozent gestiegen ist.

Bayernweit waren durchschnittlich 44 von 1.000 Einwohnern pflegebedürftig. Diese Quote war in Oberbayern mit 35 am niedrigsten. In Oberfranken war die Quote mit 58 Pflegebedürftigen pro 1.000 Einwohner am höchsten. Auf Kreisebene wurden die geringsten Quoten in den Landkreisen Erding und Freising mit 29, die höchsten Quoten mit 76 bzw. 79 Pflegebedürftigen je 1.000 Einwohner im Landkreis Kronach bzw. der Stadt Passau verzeichnet.

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