Nach Randale in Nürnberg: GdP fordert drastische Strafen für Chaoten und Krawallmacher

Wie die Gewerkschaft der Polizei Bayern in einer Pressemitteilung festhält, begrüßt sie die durch Ministerpräsident Söder am vergangenen Freitag verkündeten und ab heute Montag (07.06.) greifenden, inzidenzbedingten Lockerungen. Es sei das richtige Signal für eine kontrollierte Rückkehr in die Normalität.

Dennoch; die Gewerkschaft der Polizei akzeptiere weiterhin nicht die Gewaltausbrüche und Übergriffe auf Polizeieinsatzkräfte durch Feierwütige, wie dies am vergangenen Wochenende in Nürnberg geschehen ist.

Die kommenden Lockerungen sind eine gesellschaftliche Verantwortung für alle, mit der neu gewonnenen Freiheit nicht leichtfertig umzugehen. In Nürnberg wurden Polizeibeamte anlässlich der Räumung des Kornmarktes massiv angegriffen und dabei mehrere Kolleginnen und Kollegen im Einsatz verletzt.
Als GdP Bayern verurteilen wir jeglichen Angriff auf Einsatzkräfte. Als Polizei schützen wir die freiheitlich demokratische Grundordnung zum Wohle von uns allen und schaffen so die Basis für unser freies und geordnetes Leben. Aus diesem Grund ist es an der Zeit, seitens der Justiz zu handeln und derartige ignorante und aggressive Krawallmacher mit aller Härte des Gesetzes abzuurteilen.

Peter Pytlik, Landesvorsitzender GdP Bayern