Modernste Technik und trotzdem hohe Energiekosten?

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    Fünf Tipps zur Vermeidung des Rebound-Effekts

    Lassen Sie das Licht brennen, wenn Sie kurz aus dem Zimmer gehen, da die neue LED-Lampe wenig Strom verbraucht? Oder machen Sie sich kaum noch Gedanken zum Energiesparen, seitdem Ihre vier Wände energetisch saniert und die modernste Stromspartechnik verbaut ist? Dann erliegen Sie dem Rebound-Effekt. Die Energieberatung des VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB) liefert fünf Tipps, um dem entgegenzuwirken.

    Der Rebound-Effekt beschreibt das Phänomen, dass durch einzelne Energiesparmaßnahmen der gesamte Energieverbrauch eines Haushalts ansteigt. Grund dafür ist das eigene Verhalten, das sich durch die Kostenersparnis verändert. Beispiel Verkehr: Hier kompensieren sich etwa 20 Prozent der durch effizientere Technik erreichten Einsparungen durch den Rebound-Effekt. Das äußert sich in größeren Fahrzeugen und mehr Strecken, die Verbraucherinnen und Verbraucher mit dem Auto zurücklegen.

    „Neue Technologien sparen nur Energie ein, wenn wir sie mindestens genauso sparsam einsetzen, wie den Vorgänger. Um Rebound zu vermeiden, ist es wichtig auf das eigene verhalten zu achten“, erklärt Johann Faltermeier, Energieberater beim VSB.

    Fünf Tipps zur Vermeidung des Rebound-Effekts

    1. Stellen Sie die Raumtemperatur individuell ein. Wenn Sie das Zimmer länger nicht nutzen, drehen Sie das Thermostat runter.
    2. Prüfen Sie, ob Sie die Temperatur generell oder in einzelnen Räumen reduzieren können. Als optimale Innentemperatur gelten 20 Grad Celsius. Jeder weitere Grad erhöht die Heizkosten um etwa sechs Prozent.
    3. Schalten Sie Geräte aus, statt sie im Stand-by-Modus laufen zu lassen. Mit einem Klick auf der ausschaltbaren Steckerleiste entfernen Sie gleich mehrere Geräte vom Strom.
    4. Tauen Sie regelmäßig ältere Kühl- und Gefrierschränke ab.
    5. Nutzen Sie Sparprogramme beim Wäschewaschen und beim Geschirrspüler.

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