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Freitag, Juni 14, 2024

Jetzt sehen alle wieder rot!

Lesestoff

Denn die Erdbeersaison ist in vollem Gange. Ob Donna, Clery, Aprica, Elegance, Lambada und, ja, auch Korona oder die vielen anderen Sorten: Alle freuen sich, endlich wieder das leckere Saisonobst aus der Region genießen zu können

Straelen. Bei Erdbeeren gilt, was sonst oft nur Süßigkeiten von sich behaupten können: sie machen Kinder und Erwachsene gleichermaßen froh. Hat man bei dem einen oder anderen Obst und Gemüse schon mal Probleme, sie auf den kindgerechten Speiseplan zu setzen, muss man bei den roten Früchten nur selten Überzeugungsarbeit leisten. Schon die Kleinsten lieben sie. Und ab einem Alter von etwa einem Jahr können die Kids Erdbeeren auch bedenkenlos genießen. Wie die Großen lieben sie natürlich vor allem die vielfältigen Dessert- und Kuchenvariationen: von der klassischen Erdbeertorte bis zu köstlichem Erdbeer-Vanille-Kuchen. Aber auch pur oder herzhaft im Salat mit Spargel schmecken sie einfach unwiderstehlich. Außerdem zählen die Früchte auch in Sachen Gesundheit zu den echten Top-Stars. 1000 gute Gründe also, sie jetzt frisch zu genießen.

Superfood sind Erdbeeren schon deshalb, weil ihr Vitamin-C-Gehalt den von Zitrusfrüchten weit übertrifft. So reichen bereits rund 150 Gramm Erdbeeren, um den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C zu decken. In den Früchten stecken zudem antioxidative Stoffe wie Kampferol, Quercetin, Lutein oder Catechin – so wird der Genuss hier gleich zum Anti-Aging-Programm, denn er soll sich positiv auswirken auf die Zellalterung, das Herz, Muskeln und Augen.

Besonders viel Power entfalten Erdbeeren natürlich bei Erwachsenen genauso wie bei Kindern, wenn sie frisch genossen werden. Und das kann man im Frühling und Frühsommer ganz problemlos machen. Auf Wochenmärkten oder im Supermarkt finden wir jetzt ein reiches Angebot regionaler und frischer Früchte, die nur darauf warten, uns mit ihrem wunderbaren Aroma glücklich zu machen. Wer sie nicht sofort genießen kann, für den hat das Team von „Obst & Gemüse – 1000 gute Gründe“ ein paar Tipps: Vor dem Lagern dürfen Erdbeeren auf keinen Fall gewaschen werden, denn sie saugen sich gerne mit Wasser voll. Den grünen Strunk sollte man auch erst einmal dran lassen. Hat man sie in einer Plastikschale gekauft, so sollte man sie herausnehmen, da sich mit dem Kondenswasser auch schnell Schimmel bilden kann. Am besten legt man die empfindlichen Früchte in ein Sieb oder wickelt sie vorsichtig in Küchenpapier ein. Und dann geht es ab in den Kühlschrank. Spätestens nach zwei bis drei Tagen sollte man sie dann aber essen, sonst gehen Aroma und Geschmack der köstlichen Beeren verloren.

Das kommt immer an: leckerer Erdbeer-Vanille-Kuchen (Foto: Monsieur Muffin / Obst & Gemüse – 1000 gute Gründe)

Apropos „Beeren“ – obwohl sie so heißen, sind sie es eigentlich nicht. Unter botanischen Gesichtspunkten zählt die Erdbeere zu den Rosengewächsen. Ursprünglich war die Pflanze in vornehmlich bewaldeten Regionen zu finden und das, was wir heute Frucht nennen, war deutlich kleiner. Eigentlich ist das Rote an der Erdbeere Teil der Blüte. Die Früchte sind die kleinen Kerne auf ihrer Oberfläche. Dabei handelt es sich um Nussfrüchte, die Erdbeere ist also eigentlich eine Sammelnussfrucht und zum Beispiel eng verwandt mit der Hagebutte. Dass wir heute große rote Erdbeeren genießen können, ist das Ergebnis konsequenter Züchtung auf mehr Fruchtfleisch.

Wer jetzt nur noch das leuchtende Rot der Erdbeeren vor seinem inneren Auge sieht und sie unbedingt gleich genießen möchte, der findet unter www.1000gutegruende.de weitere Informationen rund um die köstlichen Saisonfrüchte. Dort gibt es zudem viele leckere Rezepte – kreiert und probiert von angesagten Foodblogger*innen.

Süß trifft herzhaft: Spargelsalat mit Erdbeeren (Foto: Marmeladekisses/ Obst & Gemüse – 1000 gute Gründe)

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