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Montag, Februar 26, 2024
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Rettung am Dreisessel aus der Luft

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Dreisessel / Bayerischer Wald. „Einsatz für die Bergwacht am Dreisessel – Verletzte Person im Steinernen Meer“. Mit dieser Einsatzmeldung wurde am Freitag (28.10.) um 14.53 Uhr die Bergwacht Bereitschaft Passau-Dreisessel zusammen mit dem diensthabenden Einsatzleiter Unterer Wald alarmiert. Eine Person hatte sich auf dem Adalbert-Stifter-Steig beim Ausgang aus dem Steinernen Meer am Knöchel verletzt und konnte nicht mehr selbständig weitergehen.

Umgehend machten sich zwei in der Bergrettungswache am Dreisessel anwesende Bergwachtlerinnen bzw. Bergwachtler mit dem sogenannten ATV (All Terrain Vehicle) auf den Weg Richtung „Steinernes Meer“, um den Patienten zu versorgen; ein weiterer besetzte in der Zwischenzeit das Bergrettungsfahrzeug und fuhr ebenfalls in Richtung Steinernes Meer. Da neben dem Rettungswagen des Malteser Hilfsdienstes aus Haidmühle auch der Rettungshubschrauber Christoph 15 aus Straubing mit alarmiert war, bereitete sich ein Luftretter der Bergwacht am Sportplatz Neureichenau für die Aufnahme vom Hubschrauber vor.

(Foto: Bergwacht Passau-Dreisessel)

Zeitgleich mit den beiden Bergrettern traf auch Christoph 15 in Windenkonfiguration an der Einsatzstelle ein, welcher den Notarzt und einen an Bord befindlichen Luftretter mittels Winde im Steinernen Meer abwinchte.

Der Patient wurde entversorgt, im Luftrettungssack verpackt und anschließend wieder zusammen mit dem Notarzt begleitet vom Hubschrauber aufgewincht. Daraufhin erfolgte der direkte Anflug zum Klinikum Passau; der noch am Dreisessel befindliche Luftretter wurde später wieder vom Hubschrauber aufgenommen.

(Foto: Bergwacht Passau-Dreisessel)

In diesem Zusammenhang weist Bereitschaftsleiter Stefan Berger auf die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 hin. „Auch die Bergwacht wird über diese Nummer durch die zuständige Integrierte Leitstelle, in unserem Fall ILS Passau, alarmiert“, so Berger. „Die Kosten bei einem medizinischen Notfall (auch mit Hubschraubereinsatz) werden in Deutschland durch die Krankenkassen abgedeckt, sodass Verletzte keine Rechnung erhalten von der Bergwacht bzw. der zentralen Abrechnungsstelle“, so Berger abschließend.

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