Ist Naturkosmetik die bessere Wahl?

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    Keine Garantie für Verträglichkeit und Nachhaltigkeit

    Der Markt für Kosmetika und Körperpflegemittel wächst stetig. Gerade vor Weihnachten ist die Nachfrage besonders groß, doch die Vielfalt an Erzeugnissen und Werbeversprechen macht Verbraucherinnen und Verbraucher die Entscheidung nicht leicht. Naturkosmetik scheint eine gute Wahl zu sein, doch garantiert sie nicht automatisch verträgliche und nachhaltige Produkte, so der VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB).

    „‚Naturkosmetik‘ ist kein geschützter Begriff“, weiß Marianne Wolff, Umweltreferentin beim VSB. „Für Verbraucherinnen und Verbraucher bleibt der kritische Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe unerlässlich.“ Zu den Stoffen pflanzlichen, tierischen und mineralischen Ursprungs zählen zum Beispiel Bienenwachs, Kräuterauszüge, Blütenextrakte und mineralische Lichtschutzfilter wie Titanoxid und Zinkoxid. Auf der Basis von Mineralöl hergestellte Bestandteile, wie zum Beispiel Paraffine, Silikone und Polyethylenglykole (PEG), als Emulgatoren und Schaumbildner eingesetzt, sollten genauso wenig enthalten sein wie mineralölbasiertes Mikroplastik, das als Peeling oder Scheuermittel zugesetzt wird. Auch synthetische Duftstoffe und organisch-synthetische Lichtschutzfilter und Farbstoffe gehören nicht in Naturkosmetik.

    Wer sich das Leben erleichtern will, orientiert sich an Siegeln. Mit der Entscheidung für ein Siegel setzen Verbraucherinnen und Verbraucher beim Einkauf ihren Schwerpunkt unter anderem auf Bio-Ware, auf vegane oder Faitrade Produkte. Beim Einkauf von Naturkosmetik bieten die Siegel vom Bundesverband der Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und kosmetische Mittel (BDHI) und von Natrue sowie der Cosmos Standard eine gute Orientierung. „Um Greenwashing auszuschließen, empfiehlt sich bei firmeneigenen Siegeln ein besonders kritischer Blick“, so Wolff. „Allergikern helfen die Siegel nur begrenzt, da es auch in der Natur Allergie auslösende Stoffe gibt“, so die Expertin.

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