Gelbe Blüten im grauen Winter

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    Der Winterjasmin bringt Farbe in den Garten – und ist darüber hinaus auch noch robust und pflegeleicht

    Straelen. Der Winter kommt einem manchmal besonders kalt und lang vor: Wenn die Festlichkeiten zum Jahresende schon vorbei sind, aber der Frühling noch in weiter Ferne liegt. Da freut man sich über alles, was die wärmeren Jahreszeiten erahnen lässt – wie die ersten gelben Blüten des Winterjasmins (Jasminum nudiflorum). „Ja, ist denn jetzt schon Frühling?“ – könnte man beim Anblick der gelben Blüten schon ab Ende Dezember machmal denken. Daneben spricht aber noch mehr für die aus Asien eingeführte Jasmin-Art. Die Gartenprofis der Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“ nennen die drei wichtigsten Vorteile.

    Frühe Blüten

    Der Winterjasmin blüht ab Dezember bis zum April und erfreut damit nicht nur uns Menschen, sondern auch Insekten auf Nahrungssuche. Die gelben, ungefüllten Blüten signalisieren deutlich: Hier gibt es etwas zu holen. Damit man die Farbenpracht in den Wintermonaten von drinnen gut sehen kann, sollte man sie nah ans Haus oder direkt auf Balkon oder Terrasse holen.

    Vielseitig einsetzbar

    Der Winterjasmin bildet unzählige bis zu drei Meter lange Triebe aus. Hat er ein geeignetes Gerüst, eine Wand oder andere Pflanzen, an die er sich anlehnen kann, wächst er als malerische Kletterpflanze mit leicht überhängenden Zweigen. Ansonsten bleiben die Triebe waagerecht und begrünen als Bodendecker eine ebensolche Fläche. Im Topf mit einem Rankgitter kann er auch gut als lockerer Strauch gehalten werden. Darüber hinaus kann man ihn recht flexibel zurückschneiden: Wenn er gut angewachsen ist, sollte man immer wieder die ältesten Zweige herausnehmen oder kürzen, damit der Jasmin viele neue, blühfreudige Triebe bildet. Das geht recht problemlos, auch bis in den verholzten Teil hinein.

    Die hübschen Blüten machen sich auch in der Vase gut (Foto: Blumen – 1000 gute Gründe)

    Weitgehend anspruchslos

    Winterjasmin wächst in seiner Heimat in Asien und China ursprünglich auf höheren Felshängen – und ist entsprechend robust. Wind, Hitze, Sonne und Frost schaden der Pflanze nicht. Lediglich die Blüten selbst können bei hohen Minusgraden und kaltem Wind leiden, weshalb ein etwas geschützter Standort vorzuziehen ist. Ansonsten sollte der Winterjasmin sonnig bis maximal leicht schattig stehen. Ideal ist ein kalkhaltiger, nährstoffreicher, lockerer Boden, aber auch sandige und ärmere Erde wird vertragen.

    Im Topf kann man sich mit einem Winterjasmin jetzt noch einen blühenden Hingucker auf Balkon oder Terrasse stellen. Topf und Ballen sollten dabei allerdings mit Reisig oder Matten gegen das Durchfrieren geschützt werden. Der ideale Zeitpunkt zum Auspflanzen ist dann im Frühjahr. Übrigens kann man die Zweige des Winterjasmins auch ideal als Dekoration in die Vase stellen: Sie öffnen in der Wärme schnell ihre Blüten.

    Winterjasmin überzeugt mit zahlreichen gelben Blüten an schlanken Zweigen (Foto: Blumen – 1000 gute Gründe)

    Noch mehr Tipps rund um Blumen und Pflanzen haben die Gartenprofis der Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“ auf der Website unter www.1000gutegruende.de.

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