Essen für die Seele: Gesunder Genuss in der dunklen Jahreszeit

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    Unzählige Ratgeber erklären, welche Lebensmittel gut für unseren Körper sind. Unsere Psyche findet in diesem Zusammenhang weniger Beachtung. Dabei kann köstliches Soulfood unsere Stimmung durchaus heben

    Straelen. Fangen wir gleich mit einer Klarstellung an: Essen kann nicht aus ganz schlechter Laune automatisch eine super Stimmung zaubern oder gar gegen Depressionen wirken. Es kann aber durchaus dazu beitragen, dass wir uns insgesamt deutlich wohler fühlen. Und das ist gerade in der jetzt beginnenden dunklen Jahreszeit ein echtes Geschenk. Lebensmittel, die sich hier besonders gut eignen, sind solche, die uns auch körperlich guttun. Nicht umsonst heißt es im Volksmund „Essen hält Leib und Seele zusammen“. Denn bei der Ernährung gibt es ein Wechselspiel von Körper und Psyche – und das kann man beeinflussen. 1000 gute Gründe, sich einmal näher mit diesem Thema zu beschäftigen.

    Die Wirkung der Nahrung lässt sich – vereinfacht gesagt – auf Botenstoffe im Gehirn zurückführen. Diese werden durch die in den Nahrungsmitteln enthaltenen Inhaltsstoffe gebildet. Die so entstandenen Neurotransmitter haben Einfluss darauf, wie wir uns fühlen, und damit sogar darauf, wie wir uns verhalten. So haben Forscher aus Lübeck in einer Studie 2018 nachgewiesen, dass die Zusammensetzung unseres Frühstücks Auswirkungen auf unser anschließendes Entscheidungsverhalten haben kann. Eine amerikanische Studie aus dem Jahr 2012 zeigt, dass eine Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Nüssen und Hülsenfrüchten das Risiko senken kann, an Depression zu erkranken. Hier gibt es allerdings noch viel zu erforschen.

    Was heute als sicher gilt ist, dass bestimmte Lebensmittel eine positive Wirkung auf die Botenstoffe haben. Dazu zählen zum Beispiel Bananen, Karotten, Paprika oder Nüsse, weil sie die Produktion von Dopamin fördern, das als Glückshormon bekannt ist. Bananen enthalten zudem einen Baustein für den Aufbau von Noradrenalin, ein Neurotransmitter, der unsere Stimmung im Falle eines Mangels ebenfalls negativ beeinflussen kann. Bausteine hierfür sind auch in Äpfeln, Ananas, grünem Gemüse oder Hafer enthalten. Gegen einen Serotoninmangel, der unsere Stimmung herunterziehen kann, sollen Fenchel, Feigen, Spinat, Kürbiskerne, Kartoffeln oder Walnüsse helfen. Denn in ihnen ist eine Vorstufe dieses wichtigen Neurotransmitters enthalten.

    Gesunder Genuss auch für die Seele: Pasta mit Grünkohl und Erdnüssen (Foto: Ruhrwohl / Obst & Gemüse – 1000 gute Gründe)

    Die Ernährungsexperten der Initiative „Obst & Gemüse – 1000 gute Gründe“ fassen die vielfältigen Erkenntnisse der aktuellen Studien zu einfachen Empfehlungen für gutes Soulfood zusammen: Eine ausgewogene Ernährung mit Vollkornprodukten, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Nüssen bietet beste Voraussetzungen für eine positive Wirkung auf unser Wohlgefühl. Essen sollte man lieber selbst und frisch zubereiten, so hat man unter Kontrolle, was darin enthalten ist. Ein gutes Vorbild ist dabei die mediterrane Küche mit viel Gemüse und Omega-3-Fettsäuren, wie sie in Fisch, aber auch in hochwertigem Leinöl enthalten sind.

    Besonders wichtig ist es dabei auch, in sich selbst hineinzuhören und immer wieder neu herauszufinden, was einem selbst besonders guttut. Das kann bei der einen die angesagte Buddha Bowl mit frischem Salat sein, bei dem anderen leckere Grünkohl-Pasta. Wer jetzt Anregungen fürs eigene Lieblings-Soulfood bekommen möchte, wird in der Ideenküche von „Obst & Gemüse – 1000 gute Gründe“ bestimmt fündig: Neue Kreationen angesagter Foodbloggerinnen und -blogger gibt es hier ebenso, wie echte Rezepteklassiker: www.1000gutegruende.de.

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