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Sonntag, April 21, 2024

Adieu Schottergarten! Jetzt wird es grün statt grau

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Bodendecker sorgen das ganze Jahr über für eine geschlossene Pflanzenfläche, die pflegeleicht und trotzdem lebendig ist. Schotterflächen haben da ausgedient

Straelen. Längst hat es sich herumgesprochen: Schotterflächen im Garten sind weder pflegeleicht, noch besonders schön und schon gar nicht umwelt- oder klimafreundlich. Zudem gehen immer mehr Gemeinden aktiv gegen diese „Versiegelung“ der Gärten vor. Zum Glück gibt es eine grüne Alternative: die Bepflanzung mit Bodendeckern. So bezeichnet man Stauden, die innerhalb kurzer Zeit besonders dicht wachsen und zudem langlebig und robust sind. Sie bedecken den Boden zuverlässig, geben Unkraut keine Chance und „schlucken“ auch fallendes Laub. Immergrüne Sorten sehen zudem im Sommer wie im Winter gut aus. Darüber hinaus schmücken sich manche auch noch mit hübschen Blüten, über die sich auch Insekten freuen. Die Auswahl ist dabei groß, sodass man je nach Anspruch und Standort die richtige Sorte finden kann. Die Gartenprofis der Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“ haben dazu in einer Übersicht einige beliebte Pflanzen zusammengestellt.

Immergrün wächst mit langen Ranken und schiebt den ganzen Sommer über einzelne Blüten nach (Foto: Blumen – 1000 gute Gründe)

Hat man die richtige Bepflanzung ausgewählt, so beschränkt sich die Pflege auf gelegentliches Zurückschneiden. Das ist erst dann nötig, wenn die Pflanzen über den für sie vorgesehenen Platz hinauswachsen, und es ist zudem sehr einfach: Man kann einfach zur Heckenschere greifen und beherzt abschneiden, was einen stört, beziehungsweise die Ausläufer mit der Hand herausreißen oder mit dem Spaten ausstechen. Wichtig ist allerdings die gute Vorbereitung der Fläche: Bevor man die neuen Pflanzen setzt, sollte der Boden aufgelockert und unkrautfrei sein. Zur Pflanzung kann man direkt etwas Dünger oder Kompost für ideale Startbedingungen geben oder die Erde mit Sand auflockern. Die Pflanzen darf man dabei ruhig etwas enger setzen, sie sollen ja schnell zusammenwachsen. Übrigens ist jetzt ein idealer Zeitpunkt, um in die Planung zu gehen: Viele Stauden lassen sich im Frühherbst gut pflanzen. Im September ist die größte Hitze und Trockenheit des Sommers meist vorbei, und die Pflanzen können sich bis zum ersten Wintereinbruch ausreichend einwurzeln.

Die Kriechspindel kann auch klettern und lässt sich gut in Form schneiden (Foto: Blumen – 1000 gute Gründe)

Noch mehr Tipps und Ideen, wie man seinen Garten schön und lebendig gestaltet, gibt es auf der Website der Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“ unter www.1000gutegruende.de.

Dickmännchen bildet einen frischgrünen Blätterteppich. Fallendes Laub verschwindet einfach darunter (Foto: Blumen – 1000 gute Gründe)
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