Markt Eging am See erhält 800.000 Euro aus der Bund-Länder-Städtebauförderung

Eging am See. Über die mit Mitteln der Bund-Länder-Städtebauförderung unterstützten Projekte des Marktes Eging am See informierte sich MdL Walter Taubeneder anlässlich eines Besuchs bei Bürgermeister Walter Bauer. Gerne erläuterte dieser dem Abgeordneten seine Pläne zur Neugestaltung des Ortszentrums und dankte ihm für das finanzielle Engagement des Bundes und des Freistaats. „Mittelzuweisungen wie diese eröffnen uns Handlungsspielräume und sind Grundvoraussetzungen einer aktiven Strukturpolitik in den Kommunen“, so Bauer.

Der Leitgedanke des Städtebauförderungsprogramms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ ist es, die Stadt- und Ortskerne bei der Bewältigung von demographischen und wirtschaftlichen Herausforderungen im Bereich der Stadterneuerung und -entwicklung zu unterstützen. Mit dem Programm sollen Gebiete, die von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten und Strukturveränderungen betroffen sind, befähigt werden, lebenswerte Quartiere zu schaffen. „Diese Förderung leistet einen wichtigen Beitrag für die nachhaltige Innenentwicklung der geförderten Städte und Gemeinden“, wie MdL Walter Taubeneder berichtet.

In den vergangenen Jahren konnte die Marktgemeinde Eging am See auch aufgrund entsprechender Mittelzuweisungen aus der Städtebauförderung – in Summe rund 1,75 Millionen Euro – bereits umfangreiche Projekte, wie etwa die Neugestaltung des Rathausumfelds und den straßenbaulichen Ringschluss im Ort, umsetzen. Im Zuge der diesjährigen Bund-Länder-Städtebauförderung erhält der Markt 800.000 Euro für die Neugestaltung des Ortskerns. „Hierbei ist neben einem Rathausneubau und der Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses insbesondere die Gestaltung einer attraktiven Ortsmitte geplant, im Zuge derer der Marktplatz als Zentrum gestärkt und aufgewertet werden soll“, beschreibt Bauer das Projekt.

Das Rathaus ist derzeit in einem Altbau in der Prof.-Reiter-Straße untergebracht, welches dem heutigen Platzbedarf und den Anforderungen an die Funktionalität nicht mehr gerecht werden kann. Neben den Verwaltungsräumen sollen im neuen Rathaus auch ein Sitzungssaal, ein Standesamt, eine Tourist-Info und ein Mehrzweckraum für die Bürgerschaft realisiert werden. „Der neue Standort am Marktplatz soll die Ortsmitte weiter stärken und zur Belebung des Marktplatzes beitragen“, wie der Bürgermeister erläutert. Dabei sollen auch die traditionellen Vorstellungen eines Ortskerns, in dessen Zentrum sich Kirche, Rathaus und Dorfwirtschaft in direkter Nachbarschaft befinden, wieder bedient werden, so Bauer.

MdL Walter Taubeneder zeigte sich begeistert über die Planungen zur Neugestaltung des Marktplatzes. „Mit Mitteln des Bundes und des Freistaats entsteht hier ein modernes, attraktives und identitätsstiftendes Zentrum, welches den gesamten Ort in besonderer Weise aufwertet“, so Taubeneder.

Weiter versicherte der Abgeordnete, dass der Freistaat die Kommunen nicht im Stich lassen werde und auch vor dem Hintergrund der finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie keine Kürzungen in diesen investiven Bereichen vornehmen werde. „Die Mittel der Städtebauförderung sind gut angelegte Gelder und eine Investition in die Zukunft unserer Region“, analysiert Taubeneder die erfreulicherweise hohen Zuweisungen in die Kommunen des Landkreises Passau – In Summe rund 5 Millionen Euro!

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