Im Zuge der Arbeiten am ersten Bauabschnitt der OU Vilshofen entstand der nun zur Veröffentlichung anstehende Kurzfilm

Das Staatliche Bauamt Passau geht neue Wege in der Öffentlichkeitsarbeit. Hierzu werden künftig – unter der Mithilfe externer Büros – Webseiten und Filmsequenzen für wesentliche Projekte erstellt, die besonders im Focus der Öffentlichkeit stehen.

Durch die modernen Medien gibt es ein gestiegenen Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit. „Blogger“ und „YouTuber“ sind bereits – mehr oder weniger – anerkannte Berufe und auch die „Facebook-Community“ feiert die Meinung jedes „selbsternannten Journalisten“.
Auch „Shit-Storms“, „Fake-News“ und „Cyber-Mobbing“ gehören leider mitlerweile zum Alltag. In den meisten Fällen kann den negativen Entwicklungen der intermedialen Gesellschaft durch eine gezielte und offene Informationspolitik entgegengewirkt werden. Dem versuchen wir als Staatliches Bauamt Passau fortan Rechnung zu tragen – schließlich ist es seit jeher die Aufgabe von Staatsbehörden, im Sinne der Öffentlichkeit zu agieren. Der englische Begriff „civil enigeering“ trifft daher unsere Arbeit auch besser, als seine deutsche Übersetzung.
Die Infrastruktur zeichnet ein Land aus und muss stetig gepflegt, überwacht, erneuert und sinnvoll ergänzt werden, um das wirtschaftliche und kulturelle miteinander zu ermöglichen. Auch wenn wir als Staatliches Bauamt Passau nur einen kleinen Beitrag dazu leisten, so freuen wir uns umsomehr, wenn wir der Öffentlichkeit mit unserem Kurzfilm einen kleinen Einblick in unsere tägliche Arbeit liefern können:

 

In dem Kurzfilm wird bildlich dargestellt, wie der Untergrund im Bereich der künftigen Anschlussstelle an die Ortenburger Straße so vorbereitet wird, dass Setzungen in der künftigen Fahrbahn durch das Gewicht des Dammkörpers der Anschlussstelle vermieden werden. Dies geschieht in erster Linie dadurch dass sog. Rüttelstopfsäulen in großer Zahl in den Untergrund eingebracht werden. Man könnte auch sagen, hier werden „Zahnstocher“ in den Untergrund gesetzt. Bei dem eingebrachten Material handelt es sich um eine natürliche Gesteinsmischung. Der Kurzfilm enthält hierzu weitere Details.