Passau. Zum Thema ‚Unterstützung des Eissports‘ in Passau hat sich Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper nun mit einem öffentlichen Brief geäußert:


Sehr geehrter Herr Eder,
sehr geehrte Herren Stadträte Steiner und Weidenthaler,

aufgrund der aktuellen Diskussion in den sozialen Medien sowie Ihrer öffentlichen Anfrage zum öffentlichen Hilferuf des Black Hawks Passau e.V. möchte ich folgendes klarstellen:

Die Stadt kümmert sich in umfangreicher Art und Weise um die Förderung des Breitensports, um gerade den Passauer Bürgerinnen und Bürgern aller Altersstufen vielfältige Möglichkeiten zu bieten, in ihrer Freizeit Sport zu treiben. Überall dort, wo es um bezahlten Profisport geht, ist es nicht Aufgabe der Stadt Passau, laufende Hilfe aus Steuermitteln zu gewähren.

Mit den Vertretern des Black Hawks e.V. hat bereits vor Wochen ein Gespräch mit mir und den zuständigen Fachstellen der Verwaltung stattgefunden, insbesondere um die Fragen zur Aufnahme des Trainingsbetriebs nach der Sommerpause zu klären. Seither gibt es einen laufenden Kontakt zur zuständigen Dienststelle Veranstaltungen sowie zum städtischen Ordnungsamt.

In Abstimmung mit dem Verein wird bereits das Eis bereitet, sodass der Trainingsbetrieb wunschgemäß ab Mitte September starten kann. Die Stadt Passau hat für die Eisarena bereits ein eigenes Hygienekonzept erarbeitet – gerade auch im Hinblick auf die Nutzung durch Publikum.

Die einzelnen Sportvereine, die die Anlage nutzen wollen, müssen für den Trainings- und auch den Spielbetrieb ein eigenes Hygienekonzept erarbeiten. Gute Hilfestellungen dazu gibt es meist von den zuständigen Dachverbänden. Dies hat der Black Hawks e.V. getan, das Gesundheitsamt hat das Konzept für in Ordnung gefunden. Eine Genehmigung ist nicht erforderlich. Dies wurde dem Vorsitzenden der Black Hawks bereits vergangene Woche mitgeteilt. Der Aufnahme des Trainingsbetriebs ab 15.09. steht somit nichts mehr im Wege.

Die Regelungen zum Spielbetrieb sowie zur Zulassung von Zuschauern sind dagegen nicht Angelegenheit der Kommune, sondern von Bundes- und Landesregierung sowie den zuständigen Dachverbänden.

Die kommunalen Zuschüsse werden auch für die kommende Saison wie in den letzten Jahren geleistet.

Die Stadt Passau hat alles in ihrer Zuständigkeit Liegende getan, um den Eishockeyspielern die Ausübung ihrer Sportart zu ermöglichen. Die gerade in den sozialen Medien vorgebrachten Vorwürfe unter anderem gegen den amtierenden Landrat und die stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Passau sind  deshalb völlig unangebracht.

Mit freundlichen Grüßen
Gez.
Jürgen Dupper Oberbürgermeister

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