MdL Gibis informiert Bürgermeister Olaf Heinrich sowie die Schulleitungen

Freyung/München. Der Freistaat Bayern hat ein neues, zusätzliches Förderprogramm zur Schaffung von Glasfaseranschlüssen sowie WLAN-Strukturen in öffentlichen Schulen beschlossen. MdL Max Gibis hat stellvertretend für alle betroffenen Kommunen und Schulen nun den Freyunger Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich sowie die Schulleiterin der Mittelschule Freyung, Frau Cornelia Miggisch, persönlich informiert, weil gerade am Schulzentrum in Freyung der Ruf nach einer besseren Breitbandanbindung in letzter Zeit immer lauter wurde. Vor allem Elternbeiratsmitglied Lothar Dumm hatte sich hier mehrfach dafür eingesetzt. Alle anderen Kommunen und Schulleitungen wurden vom Abgeordneten Gibis per Schreiben informiert.

„Es gilt, unsere Kinder an die digitale Welt heranzuführen und Ihnen die dafür nötigen Kompetenzen und Fertigkeiten zu vermitteln. Dafür brauchen wir Gigabite-Bandbreiten und WLAN an unseren Schulen“, erklärt MdL Max Gibis die Initiative des Freistaates. Mit der neuen Förderrichtlinie wird nun auch die Erschließung von Schulen mit Glasfaser in Bayern flächendeckend möglich, wo heute bereits mindestens 30 Mbit/s verfügbar sind. Bisher war eine Förderung in diesen Bereichen aus EU-Beihilferechtlichen Gründen nicht möglich, doch der Freistaat Bayern und die CSU geführte Bayerische Staatsregierung konnten auf EU-Ebene durchsetzen, dass nun auch in Bereichen gefördert werden darf, in denen schon heute 30 Mbit/s an Breitbandleistung vorhanden sind.

„Durchgeführt und abgewickelt werden die entsprechenden Ausbauleistungen durch die kommunalen Sachaufwandsträger der jeweiligen Schulen“, informierte der Landtagsabgeordnete. „Dabei gilt der reguläre Fördersatz von 80 % sowie von 90 % bei den Kommunen im Raum mit besonderem Handlungsbedarf, in dem die Landkreise Regen und Freyung-Grafenau vollständig liegen.“ Der Förderhöchstbetrag liegt bei 50.000 € je schulischer Einrichtung für den Glasfaseranschluss direkt ins Gebäude sowie 5.000 € je Einrichtung für den Ausbau der WLAN-Infrastruktur. Als Ansprechpartner für die Kommunen agiert das Breitbandzentrum in Amberg, auf deren Internetseite auch die entsprechenden Formulare zur Förderrichtlinie sowie zum Förderantrag zu finden sind. Das Förderprogramm ist mit dem 1. Juni 2018 in Kraft getreten.

„Damit haben wir einen weiteren wichtigen Schritt gemacht, um das Leben in Bayern noch attraktiver zu gestalten sowie unseren Schülern im Zeitalter der Digitalisierung noch mehr Chancen zu eröffnen“, sagte MdL Max Gibis abschließend. Bürgermeister Olaf Heinrich freute sich über das neue Förderprogramm und sagte zu, hier schnellstmöglich in die bauliche Ausführung für das gesamte Schulzentrum Freyung einzusteigen.