Der Passauer Bruno Luschka hat ein Buch geschrieben, wie die Menschheit ihre Energieprobleme dauerhaft, kostengünstig und sauber lösen kann – wenn die Politik mitspielt

Herr Luschka, was hat Sie zum Schreiben dieses Buchs bewegt?

Seit Jahren befasse ich mich mit dem Klimawandel sowie dessen Auswirkungen auf unsere Umwelt, aber vor allem mit der diesbezüglichen Tatenlosigkeit unserer Politiker. Bereits im Jahr 2015 verfasste ich einen Aufsatz über die Umweltzerstörung, aber auch deren Lösung durch Wasserstoff-Technologie. Ich sandte diesen an verschiedene Fernsehformate und Regierungsstellen, aber es gab keinerlei Reaktion. In der ‚Mein Passau‘ wurde schließlich ein Bericht von mir über Wasserstoff-Fahrzeuge veröffentlicht. Die Resonanz war durchwegs positiv, aber leider regional begrenzt. Daher entschloss ich mich 2018 meine Gedanken nieder zu schreiben und so entstand mein erstes Buch „Neue schöne Welt“.

Welche Botschaft wollen Sie mit diesem Buch vermitteln?

Natürlich handelt es u.a. auch vom Klimawandel und Umweltschutz, doch das sind nicht die Kernthemen. Als Schwerpunkt beschreibe ich den meiner Meinung nach falschen Weg, den die Elektromobilität mittels Batterieautos einschlägt, aber auch die einzige Alterantive dazu, nämlich konsequent und weltweit Wasserstoff als Energieträger der Zukunft, zu nutzen.

Wieso diese Abneigung gegen E-Autos?

Elektromotoren an sich sind ja umweltfreundlich, z.B. bei der Bahn. Das Problem sind die Batterien. Sie müssen immer wieder aufgeladen werden, was jedes Mal ca. 30 Minuten dauern kann. Die Herstellung dieser Akkus sowie der Ausbau einer flächendeckenden Lade-Infrastruktur fordern einen enormen, finanziellen Aufwand. Vor allem aber der Abbau von „seltenen Erden“ wie Kobalt und Lithium, die zur Produktion von Autobatterien nötig sind, verschlingt Milliarden und schädigt die Umwelt. Diese wichtigen Bodenschätze werden wahrscheinlich nicht ausreichen, um alle Fahrzeuge global mit Batterien auszurüsten.

Das ganze Interview zum Nachlesen unter diesem (PDF-) Link; ‚Mein Passau‘, Ausgabe KW 17/19.