Umzug nach 55 Jahren in moderne Büroräume

Grafenau. Stadtpfarrer Kajetan Steinbeißer und Pfarrerin Sonja Schuster konnten vor wenigen Tagen das neue Domizil der Agentur für Arbeit und des Jobcenters weihen.

Zur Einleitung der kleinen Feierlichkeit blickte der Leiter der Agentur für Arbeit Dr. Klaus Stein auf die Anfänge zurück. Im Frühjahr 1965 startete die Grafenauer Agentur für Arbeit als Nebenstelle des Arbeitsamtes Deggendorf. Die Gebietsreform von 1972 sorgte dafür, dass die Agentur zum Landkreis Freyung-Grafenau kam. Änderung der Zuständigkeit ja, aber das Gebäude blieb gleich. Erst durch den Neubau in der Pfarrer-Rankl-Straße durch die Bauherren Alois und Michael Niedermeier bekam die Agentur für Arbeit und das zwischenzeitlich entstandene Jobcenter eine neue Heimat.

Das Erdgeschoss mit sieben Büros und einem Beratungsraum gehört der Agentur, der erste Stock ist die neue Heimat des Jobcenters mit gleicher Aufteilung wie im Erdgeschoss. Einen Rundgang durchs Gebäude gab es Corona-bedingt nicht. Weihe und Ansprachen fanden im Gang statt.

Pfarrer Kajetan Steinbeißer und Pfarrerin Sonja Schuster bei der Weihe des Gebäudes (Foto: MuW/r.demont)

Agenturchef Dr. Klaus Stein freute sich über den reibungslosen Umzug und betonte den nahen Standort zur Innenstadt. Eine Beratung von Mensch zu Mensch sei derzeit nur über feste Termine möglich. Vieles wird online oder telefonisch erledigt. Sogar eine Sonderhotline habe man dafür eingerichtet.

Hans Haugeneder, der Geschäftsführer des Jobcenters, erläuterte die unterschiedliche Zuständigkeit beider Einrichtungen. Die Agentur für Arbeit fungiert als Bundesbehörde und das Jobcenter werde von dem Landkreis und der Agentur gemeinsam betrieben. Es sei ein großer Unterschied zwischen altem Standort und dem neuen hier, meinte er weiter. Landrat Sebastian Gruber betonte, wie wichtig der gute Kontakt zu den Menschen ist, und dies geht nur durch die Präsenz in der Fläche. Auch Bürgermeister Alexander Mayer freute sich über den örtlichen Standort von Agentur und Jobcenter. Bauherr Alois Niedermaier betonte den straffen Zeitplan, der durch Corona nur um einen Monat überzogen wurde.

Die neue Heimat der Agentur für Arbeit sowie des Jobcenters (Foto: MuW/r.demont)
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